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Radsport

Verbotene Lackierung: 1600 Euro Strafe für Martin

SID
Im Pech: Erst ein Sturz auf der ersten Etappe und nun eine Geldstrafe für Tony Martin
© getty

Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin ist von der Rennjury nach dem Mannschaftszeitfahren in Nizza zu einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet gut 1600 Euro verurteilt worden. Der Untersuchungsbericht der Anti-Doping-Kommission des französischen Senats wird erst nach dem Ende der Tour de France veröffentlicht.

Martins Rad war mit den Regenbogenfarben des Weltmeisters lackiert. Dieses Symbol darf er nach den Regeln des Weltverbandes UCI aber nur im Einzelzeitfahren verwenden.

Martin hatte am Dienstag mit seinem Team Omega Pharma-Quick Step nach 25 km mit weniger als einer Sekunde Rückstand Platz zwei hinter der australischen Equipe Orica GreenEdge belegt.

Dopingbericht erst nach der Tour

Der mit Spannung erwartete Untersuchungsbericht der Anti-Doping-Kommission des französischen Senats wird nun doch erst am 24. Juli und damit drei Tage nach dem Ende der Tour de France veröffentlicht. "Das ursprüngliche Datum hat den Anschein erweckt, dass sich die Arbeit der Kommission auf Doping im Radsport konzentriert hätte, was aber nicht dem Ziel oder dem Inhalt entspricht", hieß es in einer Mitteilung des Senats.

Der Bericht sollte ursprünglich am 18. Juli, dem Tag der Tour-Königsetappe nach L'Alpe d'Huez, veröffentlicht werden, woraufhin Fahrervertreter um eine Verschiebung des Termins baten. In den Untersuchungen sollen unter anderem die Ergebnisse von anonymisierten Epo-Nachtests von Proben aus dem Jahr 1998 von Tour-de-France-Teilnehmern veröffentlicht und den getesteten Profis zugeordnet werden. Unter anderem der mittlerweile verstorbene Sieger Marco Pantani (Italien) und der frühere Zeitfahr-Weltmeister Laurent Jalabert (Frankreich) sollen Medienberichten zufolge unter den nachträglich überführten Dopingsündern sein.

Das aktuelle Gesamtklassement

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