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Radsport

Wiggins bremst Froome aus

SID
Wiggins hat gut lachen: Er bleibt vorn, Froome (r.) ist immer noch Zweiter
© Getty

17.25 Uhr: Das wars dann von hier. Dramatik am Ende, aber viel Spannung in der Gesamtwertung kam nicht auf. Mal sehen, was beim Zeitfahren am Samstag passiert. Einen schönen Abend!

17.21 Uhr: Nibali: "Meine Mannschaft hat alles probiert, aber ich war heute nicht in der Form, um heute Druck zu machen. Meine Beine haben sehr weh getan. Auch in den Abfahrten konnte ich nicht so fahren wie sonst."

17.17 Uhr: Damit in der Gesamtwertung folgendes Bild: Wiggins mit 2:05 Vorsprung auf Froome, 2:41 für Nibali, 5:53 für Van den Broeck.

17.16 Uhr: Nach und nach fahren die anderen starken Fahrer über die Linie, Menchov 1:55 zurück.

17.15 Uhr: Alejandro Valverde hebt die Hände. Spanischer Sieg nach 4:12:11 Stunden. Froome holt sich den zweiten Platz, 19 Sekunden zurück, Wiggins am Hinterrad. Dann Pinot, Rolland, Van Den Broeck, Nibali verliert auch etwa 17 Sekunden auf Froome und Wiggins. Mann, Froome sah nicht glücklich aus, als er über die Linie rollte!

17.13 Uhr: Valverde auf dem letzten Kilometer. Das wird reichen! Vielleicht hätte Froome ihn noch kriegen können, aber der durfte nicht fahren.

17.12 Uhr: Froome darf nicht fahren! Immer wieder schaut er zurück, es sieht aus als würden sie diskutieren. Jetzt kommt Pinot mit einer gewaltigen Anstrengung wieder ran an die Beiden.

17.09 Uhr: Froome schaut immer wieder zurück zu Wiggins. Zwei Kilometer noch für Valverde, 40 Sekunden Vorsprung. Was ist da los? Froome fährt immer wieder ein Loch rein und nimmt dann wieder raus. Stallorder. Let Wiggins pass for the Championship!

17.09 Uhr: Und jetzt fallen alle weg, keiner kann Froome folgen. Er wartet auf Wiggins, der Rest ist abgehängt. Froome darf nicht gehen!

17.07 Uhr: Vincenzo Nibali kann das Tempo nicht mehr mitgehen! Er fällt zurück! Froome bekommt das natürlich mit und tritt rein, dass zunächst keiner mitgehen kann. Dann sprintet Wiggins wieder an sein Hinterrad.

17.06 Uhr: Van Den Broeck geht vorbei und drückt aufs Pedal. Christopher Horner von RadioShack hat Probleme. Und jetzt ist wieder Froome vorn. Drei km noch für Valverde.

17.05 Uhr: Die spanischen Fans feuern ihn frenetisch an. Dahinter macht jetzt Wiggins die Pace. Kontrolliert er, oder will er die anderen kaputtfahren?

17.03 Uhr: Nur noch acht Fahrer in der Gruppe von Wiggins: Pinot, Froome, Wiggins, Nibali, Van Garderen, Van Den Broeck, Rolland, und Horner. 3,7 km noch für Valverde. Er wird das schaffen.

17.01 Uhr: Jetzt greift Thibot Pinot an! Der jüngste Mann im Feld! Van Garderen muss sein Trikot des besten Jungprofis verteidigen. Nur noch 1:16 für Valverde, aber er ist schon in der kleinen Abfahrt.

17.00 Uhr: Evans ist endgültig weg, auch Basso, Menchov, Roche brechen ab. Vanendert arbeitet jetzt für Van den Broeck, aber die restlichen Favoriten sind dran.

16.58 Uhr: Jetzt muss Evans abreißen lassen. Tief gebückt über dem Lenker versucht er alles. Und Van den Broeck greift an. Rolland bleibt am Hinterrad, auch Pinot. Und Van den Broeck kommt nicht weg.

16.57 Uhr: Van Garderen, Basso, Martin, Roche, Menchov, Thibaut Pinot sind ebenfalls noch vorne dabei. Und Evans bekommt Probleme! Der Titelverteidiger hatte gestern wegen Magenproblemen schlimm gelitten.

16.56 Uhr: Der Vorsprung von Valverde wird jetzt langsam kleiner. 1:49 bei noch 8,6 km. Aber vor dem Ziel kommt noch eine kleinere Abfahrt zwischendurch, das hilft ihm.

16.54 Uhr: 18 Mann sind in der Gruppe, wenn ich es richtig gezählt habe. Auch Klöden wieder dabei. Jetzt ist Michael Rogers auch weggekocht.

16.53 Uhr: Jelle Vanendert sprintet aus den Favoriten heraus. Keiner verfolgt ihn. Soll er später noch für Van den Broeck arbeiten?

16.52 Uhr: Zehn Kilometer noch für Valverde, 2:20 immer noch der Vorsprung. Wenn jetzt nicht ganz schnell angegriffen wird, fährt er das locker heim.

16.50 Uhr: Edvald Boasson Hagen ist jetzt weg. Aber immer noch Froome, Porte und Rogers bei Wiggins dabei. Brutal.

16.48 Uhr: Defekt bei Klöden! Geht aber schnell, groß ist der Abstand noch nicht. An Zubeldia fährt er relativ locker vorbei.

16.46 Uhr: Scarponi, Monfort und auch Klöden hängen hinten am Feld. Für sie wird es immer schwerer. Von Sky sind immer noch mindestens vier Mann dabei. Die mussten heute ja nicht arbeiten.

16.44 Uhr: Martinez ist eingeholt, jetzt ist nur noch Valverde übrig. Haimar Zubeldia hat indes Probleme und muss abreißen lassen. Der Vorsprung von Valverde schmilzt bisher nicht. 11,9 km noch bis ins Ziel.

16.43 Uhr: Chris Anker Sörensen geht an Voeckler vorbei - und der bekommt große Augen: Sörensen hat sich irgendwo verletzt, Lenker, linke Hand und linkes Knie sind blutüberströmt.

16.41 Uhr: Dominik Nerz ist platt, jetzt ist nur noch Basso an Nibalis Seite. Rui Costa ist eingesammelt. Voeckler fällt gleich durch die Gruppe hindurch, er hat seine Schuldigkeit getan.

16.39 Uhr: Also: Valverde vorn, dahinter Martinez mit zwei Minuten, dann Rui Costa, und dann das Hauptfeld. Martinez und Rui Costa werden auch nicht mehr langen allein unterwegs sein.

16.37 Uhr: Kessiakoff wird jetzt von den Favoriten geschluckt, Blel Kadri auch, und bis zu Voeckler ist es nicht mehr weit. Immer noch 2:30 auf Valverde.

16.35 Uhr: Schrecksekunde! Martinez und Rui Costa heizen den Berg runter. Eine enge Rechtskurve führt wieder in die Steigung - und Rui Costa hat nicht aufgepasst. Zum Glück kann er links rüber lenken und kracht nicht in eine Straßenbegrenzung. Martinez ist aber natürlich auf und davon.

16.33 Uhr: Valverde hat den "Graben" erreicht. Jetzt geht es aufwärts. Reichts zum Etappensieg?

16.29 Uhr: Voeckler hat zu Leipheimer und Kadri aufgeschlossen. Zu Valverde sind aber über eineinhalb Minuten zu bewältigen. Das Feld liegt bei zweieinhalb Minuten. 20 Kilometer noch für Valverde!

16.26 Uhr: Voeckler hat in der Abfahrt mehr drauf als Kessiakoff. Der ist jetzt allein unterwegs. Im Feld immer noch drei grüne Männer von Liquigas vor vier Fahrern von Sky: Wiggins, Froome, Edvald Boasson Hagen und Richie Porte.

16.23 Uhr: Bei Kilometer 128 wartet der Anstieg zum Col de Peyeresourde und dann weiter nach Peyragudes. Den Peyeresourde fahren sie auf der Seite hoch, die sie gestern hinuntergebraust sind: 15,4 km Anstieg bei 5,1 Prozent Steigung.

16.21 Uhr: Voeckler hat damit übrigens 11 Punkte mehr als Kessiakoff auf dem Konto, 134:123. Martinez und Costa sind noch zwischen ihnen und Valverde.

16.20 Uhr: Valverde hetzt den Berg hinunter. Nebel gibt es hier bisher auf der Straße nicht, aber wenn man die Abhänge hinunterschaut, sieht man...nicht viel.

16.19 Uhr: Das alte Spiel dahinter: Voeckler beschleunigt hinter Kessiakoff heraus und holt sich wieder mehr Punkte als sein Kontrahent Kessiakoff. Etwa eine halbe Minute dahinter geht das Feld über den Gipfel, ganz vorn jetzt Van den Broeck.

16.16 Uhr: Valverde kassiert die 25 Punkte auf der Bergwertung und hat jetzt noch genau 32 Kilometer zu fahren. Er sieht bisher sehr gut aus.

16.15 Uhr: Dominik Nerz leidet vor der Spitzengruppe bitterlich. Lange wird er nicht mehr durchhalten. Aber es sind keine Rhythmuswechsel erfolgt, die anderen Favoriten fahren gut mit. Alejandro Valverde ist fast oben und konnte seinen Vorsprung jetzt auf 2:20 ausbauen. Nur noch ein paar Hundert Meter.

16.12 Uhr: 1:22 haben Kessiakoff und Voeckler Rückstand auf Valverde, es sind also etwa 40 Sekunden auf Nibali, Wiggins und Froome. Der eine oder andere Fahrer ist noch dazwischen: Leipheimer, Izaguirre, Rui Costa, Kadri. Es ist nicht mehr weit bis nach oben. 17 Kilometer Abfahrt folgen, dann geht es wieder hinauf.

16.10 Uhr: Winokourow ist platt und wird von den Favoriten kassiert.

16.08 Uhr: Kessiakoff beschleunigt und sprintet aus der Gruppe um Weening hinaus. Aber wie eine Klette klebt Voeckler an seinem Hinterrad.

16.06 Uhr: Vier Kilometer noch für das "Hauptfeld". Vielleicht 20 bis 25 Fahrer. Und vorn hat Valverde seinen Mann gleich stehen lassen, er fühlt sich offensichtlich sehr stark. Jetzt muss er allein den Berg runter und dann den Schlussanstieg hinauf.

16.05 Uhr: Valverde lässt jetzt seine Mitstreiter stehen und tritt unwiderstehlich an. Rui Costa ist nicht weit weg, den hat er sofort eingeholt. Jetzt sitzt ein Movistar-Doppelpack ganz vorn. Gute Teamarbeit.

16.02 Uhr: Noch 5 Kilometer bis zum Gipfel für Voeckler und die Fahrer um ihn herum. Ein bisschen weniger ist es für Rui Costa. Der Vorsprung auf Nibali und Wiggins bleibt bei etwa zwei Minuten.

16.00 Uhr: Nibali hat nur noch Dominik Nerz und Ivan Basso vor sich. Was plant er? Wann greift er an? Wiggins sitzt hinter ihm und verzieht keine Miene.

15.58 Uhr: Hinter den sechs Mann vorn ist jetzt eine Vierergruppe: Stortoni, Weening, Kessiakoff und Voeckler. 54 Sekunden sind es bis zur Spitze. Und jetzt sind Winokourow und Casar auch wieder da. Jetzt will Stortoni ausreißen. Und Voeckler lutscht am Hinterrad von Kessiakoff...

15.56 Uhr: Bei den Favoriten wird jetzt ein Ausscheidungsrennen gefahren, es sind vielleicht 20 Fahrer besammen. Die ersten Ausreißer werden schon gestellt.

15.54 Uhr: Rui Costa, Martinez, Valverde und Leipheimer haben Izaguirre und Kadri eingeholt. Der Portugiese setzt sich von den anderen gleich ein wenig ab.

15.52 Uhr: 40 Kilometer noch, 2:06 sind die Favoriten hinter der Spitze. Voeckler und Kessiakoff sind immer noch wie verwachsen. Um sie herum zersplittern die Ausreißer immer weiter auseinander.

15.50 Uhr: Leipheimer und Valverde erhöhen jetzt die Schlagzahl und setzen sich ab. Kommen sie an die zwei da vorne ran?

15.48 Uhr: Im Peloton hat Nibali drei Mann um sich, bei Wiggins sieht es genau so aus. Eventuell haben sie noch Helfer dahinter im Feld, aber vorne ist erst einmal Gleichstand.

15.46 Uhr: Ruben Plaza lässt in der mittleren Gruppe abreißen. Auch dort kämpfen die Fahrer jetzt einzeln gegen ihr Schicksal. 30 Sekunden sind Izaguirre und Kadri vorne weg.

15.45 Uhr: Mit Volldampf in den Berg hinein. Gleich sind nur noch vier Liquigas-Männer übrig. Das Feld verkleinert sich natürlich sehr schnell.

15.42 Uhr: Ganz vorne sind jetzt nur noch Izaguirre und Kadri übrig, Azanza hat sich für seinen Teamkollegen aufgeopfert. 2:30 Minuten bis zum Maillot Jaune, dazwischen ackern die übrigen Ausreißer. Liquigas immer noch geschlossen vorn. Auch für sie geht es jetzt in den Anstieg hinein.

15.38 Uhr: Was bietet dieser Berg der hors-Kategorie? 11,7 km Anstieg bei durchschnittlich 7,7 Prozent Steigung. Aber wie gesagt, es geht schon eine ganze Weile bergauf.

15.36 Uhr: Die Kraft von Plaza hat eigentlich gereicht, aber er macht jetzt dahinter lieber die Pace für seinen Kapitän Alejandro Valverde. Vielleicht noch zwei oder drei Kilometer bis in den Anstieg zum Port de Vales.

15.35 Uhr: Für Cavendish und Richie Porte hat der Sturz kein böses Ende genommen: Beide Haben den Anschluss ans Feld wieder hergestellt.

15:32 Uhr: Damit man die 17 Fahrer vorn mal schriftlich vor sich hat: Vorne sind Azanza, Izaguirre und Kadri. Ruben Plaza ist wieder zu den anderen zurückgefallen: Alexander Winokourow (Astana), Johnny Hoogerland (Vacansoleil), Egoi Martinez (Euskaltel), Alejandro Valverde (Movistar), Sandy Casar (FDJ), Thomas Voeckler (Europcar), Jean-Christophe Peraud (Ag2r), Fredrik Kessiakoff (Astana), Ruben Plaza (Movistar), Laurens ten Dam (Rabobank), Levi Leipheimer (Omega Pharma), Simone Stortoni (Lampre), Pieter Weening (Orica-Greenedge)

15.29 Uhr: Das waren Izaguirre, Azanza, und auch noch Ruben Plaza und Biel Kadri. Vier Fahrer jetzt also vorn, wenn es bergauf geht. 50 Kilometer noch zu fahren, drei Minuten Vorsprung.

15.25 Uhr: Die Spitzengruppe läuft nicht rund, Euskaltel und Movistar haben die Faxen dicke: Zwei orangene und ein blauer Fahrer haben sich vom Feld abgesetzt. Das Feld hat bei der Verpflegung Zeit verloren, der Rückstand geht wieder auf die drei Minuten zu.

15.21 Uhr: Sturz im Feld bei der Verpflegung. Mark Cavendish und Richie Porte stehen auf dem Asphalt. Es scheint nichts passiert zu sein, aber die Drahtesel müssen fit gemacht und das Hauptfeld irgendwie wieder erreicht werden...

15.18 Uhr: Die Verpflegungsstation haben die Ausreißer mittlerweile passiert. Es sind noch fast 14 km bis zum offiziellen Anstieg zum Port de Bales, aber bis dahin geht es auch schon stetig bergauf. Der Vorsprung hat sich jetzt bei 2:30 stabilisiert.

15.15 Uhr: Die spanischen Leute in der Führungsgruppe geben alles, aber es führen nicht alle mit. Kessiakoff, Voeckler und Leipheimer spielen ihre Spielchen ganz hinten.

15.13 Uhr: Schöne Vogelperspektive: Alle neun Fahrer von Liquigas sind wie an einer Perlenkette aufgereiht vor dem Feld. Aber ganz vorn ist jetzt ein Mann in einem rot-weißen Jersey, der auf die Tube drückt. 2:13 noch.

15.10 Uhr: Oh, da wurde sogar gesprintet. Naja, 1.500 Euro sind 1.500 Euro. Biel Kadri gewinnt den Zweikampf gegen Sandy Casar.

15.07 Uhr: Nein, das sieht alles andere als gut aus für die Ausreißer. Nur noch etwa zweieinhalb Minuten. Sie erreichen die Sprintwertung bei der 81-km-Marke.

15.03 Uhr: Kessiakoff zieht den Sprint an, aber von Voeckler kommt er nicht weg. Der haut mit seinem typischen Fahrstil und der großen Übersetzung rein und geht am Schweden vorbei. Wieder ein kleiner Sieg für ihn.

15.00 Uhr: 2:53, ein paar Sekunden sind schon weg. Sprintet Voeckler wieder um die Punkte? 122:114 steht es jetzt aus seiner Sicht.

14.56 Uhr: Die Ausreißer sind jetzt im Anstieg zum Côte de Burs. Aber keine Panik, das sind nur 1,2 km Steigung. 3:09 Minuten Vorsprung. Wenn Nibali und die anderen mit einer Attacke nicht zur Bergankunft warten, dann wird das nicht reichen. Nibali hat jetzt sein gesamtes Team vor dem Peloton, gleich sind wieder ein paar Sekunden weg. Klar, wenn Wiggins und Froome nicht abzuhängen sind, dann will der Italiener mindestens den Etappensieg.

14.54 Uhr: Im Hauptfeld ist das Tempo noch nicht zu hoch, nach und nach trudeln Fahrer, die in den Bergen abgehängt worden sind, wieder ein.

14.51 Uhr: Wie wird sich die Etappe gestalten? Etwa bei Kilometer 100 beginnt der Aufstieg zum hors-Kategorie-Berg Port de Bales. Zuvor kommt in ein paar Kilometern noch eine kleine Wertung der 3. Kategorie, der Zwischensprint und die Verpflegungsstation. 70 km sind jetzt absolviert.

14.48 Uhr: So ist es. Wir haben jetzt also 17 Fahrer vorne. Auf der 17. Etappe. Nur eben keine 17 Minuten, das wäre schon zu viel des Guten.

14.45 Uhr: 2:30 jetzt der Vorsprung der Führenden auf Wiggins und Nibali, zu denen sich mittlerweile Peter Weening gesellt hat. Die Verfolger mit Winokourow, Leipheimer, Ten Dam und Izaguirre kommen aber näher ran und werden gleich aufschließen.

14.42 Uhr: Es warschon einiges los hier heute: Die Etappe begann mit hektischen Attacken, zunächst kam aber keiner wirklich weg. Am Col de Menté sicherte sich Voeckler die 10 Punkte vor Kessiakoff, in einer Abfahrt durch dichtesten Nebel fuhr dann Vincenzo Nibali an deren kleine Ausreißergruppe auf. Da klopfte mein Herz zunächst ein wenig schneller, muss ich zugeben. Aber Nibali ließ sich nach einem Plausch mit den Flüchtlingen wieder zurückfallen, um ihnen nicht die Chance auf ein Durchkommen zu verbauen. Am Col de Ares bot sich das gleiche Bild: Voeckler gewann den Sprint um die Punkte vor Kessiakoff. Im Hauptfeld macht zur Abwechslung aber mal nicht Sky das Tempo, sondern Liquigas von Nibali. Der muss es heute versuchen.

14.41 Uhr: Wo stehen wir gerade? 59 km haben die Fahrer schon absolviert, vor dem Hauptfeld um die Favoriten befindet sich natürlich auch schon eine Ausreißergruppe. Mit dabei: Die Kämpfer ums Bergtrikot Kessiakoff und Voeckler, Alejandro Valverde, Rui Costa, Igoi Martinez, Sandy Casar und Peraud. Diese sieben Fahrer haben eine halbe Minute auf 10 Verfolger und 1:37 auf das Peloton.

14.40 Uhr: Auf geht's! Die letzte Bergetappe läuft und wir steigen gleich ein. 143,5 km, um 13 Uhr wurde die Etappe gestartet. Wer heute in Bezug auf die Gesamtwertung nicht alles versucht, dem bleibt nur noch das Zeitfahren.

 

In der Gesamtwertung führt Bradley Wiggins mit 2:05 Minuten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Christopher Froome. Nibali ist dritter mit 2:23 Rückstand, Jürgen Van den Broeck folgt mit 5:46. Bester Deutscher ist Andreas Klöden auf Rang 12 mit 13:14 Minuten Rückstand.

Das Gesamtklassement der Tour

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