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Radsport

Prud'homme macht Bora Hoffnung

SID
Christian Prud'homme war nach eigener Aussage nicht einfach nur so im bayerischen Raubling anwesend
© getty

Das zweitklassige deutsche Radteam Bora-Argon 18 hat für 2015 gute Aussichten auf eine erneute Tour-de-France-Teilnahme. Das deutete Tour-Boss Christian Prud'homme als Ehrengast der Präsentation der Mannschaft im bayerischen Raubling nahe Rosenheim an.

"Ich bin nicht einfach so da. Ziehen Sie die Schlussfolgerung daraus, die Sie ziehen möchten", sagte der Franzose.

Im Sommer hatte das Team noch unter dem Namen NetApp-Endura ein sehr ansprechendes Debüt gefeiert, für das kommende Jahr besteht jedoch kein automatisches Startrecht. "Ich hoffe auf die Tour", sagte Bora-Manager Ralph Denk: "Wenn wir den Zuschlag bekommen, werden wir bestmöglich gerüstet sein." Im Frühjahr 2015 werden die Einladungen vergeben.

Deutschland mit großer Bedeutung im internationalen Radsport

Prud'homme bekräftigte überdies, die aus seiner Sicht große Bedeutung Deutschlands für den internationalen Radsport. Daher sei auch ein deutsches Team "wichtig" für die Tour de France. Bora hätte im vergangenen Juli gezeigt, "dass sie einen Platz in der Tour verdienen", sagte Prud'homme.

Auch ein Start der Tour de France sei in naher Zukunft in Deutschland möglich. Für 2017 hat sich Münster bereits beim Tour-Veranstalter ASO beworben. "Es ändert sich etwas, aber langsam", meinte der 54-Jährige mit Blick auf die durch zahlreiche Dopingskandale belastete Radsport-Wahrnehmung in Deutschland: "Radsport ist genau wie die anderen Sportarten. Es gibt Betrüger wie überall. Der Feind ist nicht der Radsport, der Feind heißt Doping."

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