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Radsport

Martin: "Irgendwie ist der Wurm drin"

SID
Tony Martin hat in dieser Saison noch nicht ein Zeitfahren gewonnen
© getty

Nach seiner erneuten Zeitfahr-Niederlage bei Tirreno-Adriatico sucht der dreimalige Weltmeister Tony Martin fieberhaft nach Erklärungen für die ausbleibenden Siege.

"Irgendwie ist momentan der Wurm drin", schrieb der 28 Jahre alte Radprofi auf seiner Homepage: "Vom Gefühl her lief das Zeitfahren eigentlich gut. Doch gerade der große Rückstand zu Malori lässt mich stutzig werden".

Martin war am Dienstag über 9,1 km zum Abschluss des Rennens in seiner Paradedisziplin nur Vierter geworden und lag 15 Sekunden hinter dem italienischen Tagessieger Adriano Malori.

In dieser Saison hat der Quick-Step-Fahrer noch keinen Einzelerfolg feiern können und war in seiner Domäne schon mehrfach überraschend unterlegen. Dabei hatte der gebürtige Cottbuser im Vorjahr im Zeitfahren als praktisch unschlagbar gegolten.

Für Martins Manager Jörg Werner gibt es trotz der derzeitigen Flaute noch keinen Grund zur Panik. "Es war nicht seine Distanz und es ist auch kein Ergebnis, wo man weiche Knie kriegen muss", sagte er dem "SID".

Geduld als Tugend

Das Jahr sei noch nicht so gelaufen, wie Martin es sich vorgestellt habe. Gleichwohl hätten "alle Jahre, die so begonnen haben, erfolgreich aufgehört", betonte Werner, der darauf setzt, dass die Erfolge schon kämen, "wenn Tony sein Pensum ganz normal durchzieht".

Der zweimalige Tour-de-France-Etappengewinner will sich nun erst einmal die Zeit nehmen, die bisherigen Ergebnisse gründlich aufzuarbeiten.

"Ich werde jetzt etwas Luft dran lassen und mich dann mit meinem Team zusammensetzen und auf Fehleranalyse gehen", teilte Martin mit. Bis zu seinem nächsten Rennstart bei der Baskenland-Rundfahrt (7. bis 12. April) erhofft er sich dann schon spürbare Fortschritte.

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