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Radsport

Lance Armstrong twittert: "Bullshit"

SID
Lance Armstrong wurde im Oktober von der USADA lebenslang gesperrt
© Getty

Der gefallene Radstar Lance Armstrong hat in einer Twitter-Botschaft Diskussionen über lange zurückliegende Geschichten kritisiert.

"Wir haben 2013, richtig? Über 2002 zu lesen, ist Bullshit, meiner Meinung nach", schrieb Armstrong. Anlass für den Eintrag in dem Kurznachrichtendienst war die erst kürzlich bekannt gewordene Affäre einer mittlerweile zurückgetretenen amerikanischen Leichtathletik-Trainerin mit einem ihrer Schützlinge vor mehr als zehn Jahren.

Armstrong selbst wird ebenfalls unnachgiebig mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Der 41-Jährige war nach einem Enthüllungsbericht der US-Anti-Doping-Agentur USADA im Oktober vom Radsport-Weltverband UCI lebenslang gesperrt worden. Die US-Fahnder hatten ihm jahrelange systematische Dopingpraktiken nachgewiesen. Armstrong bekam deshalb auch seine sieben Toursiege aberkannt.

Zuletzt hatte die New York Times berichtet, Armstrong ziehe ein umfassendens Dopinggeständnis in Erwägung, um seine lebenslange Sperre zu verkürzen. Nach Angaben des Blattes soll Armstrong bereits mit dem Chefermittler der USADA, Travis Tygart, gesprochen haben und ein Treffen mit David Howman, Chef der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), planen. Armstrongs langjähriger Anwalt Tim Herman bestreitet dies aber.

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