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Radsport

Kehrfahrzeug fegt Ziellinie von der Straße

SID
Eine Kehrmaschine sorgte vor dem Start der Rad-WM in Kopenhagen für Aufregung
© Getty

Ein offenbar allzu gründlicher Arbeiter hat die Organisatoren der Straßenrad-WM in Kopenhagen am Montagmorgen in helle Aufregung versetzt.

Vor dem Start des Einzelzeitfahrens der Juniorinnen mussten die WM-Verantwortlichen mit Entsetzen feststellen, dass ein Kehrfahrzeug die Ziellinie vor der Kopenhagener Stadthalle von der Straße gefegt hatte.

"Gestern Abend sind wir mit dem guten Gefühl ins Bett gegangen, dass alles gut vorbreitet ist. Aber dann sahen wir uns mit dieser Panne konfrontiert", sagte Organisator Jesper Worre. Unglücklicherweise war das Reinigungsfahrzeug nicht nur extrem effektiv, sondern hatte auch technische Probleme.

Zwei Stunden Arbeit für die Helfer

Über weite Teile der Strecke verlor der Wagen Öl. Zwei Stunden lang waren Helfer damit beschäftigt, den Kurs und die Ziellinie wieder in Ordnung zu bringen.

Beim Einzelzeitfahren der Juniorinnen holte dann die Bielefelderin Mieke Kröger auf ölfreier Stecke zum Start der Wettkämpfe die Bronzemedaille. Dabei fuhr die 18-Jährige in 19:21 Minuten auf dem 13,9 Kilometer langen Kurs denkbar knapp an einer noch besseren Platzierung vorbei.

Nur 2,8 Sekunden trennten Kröger von der neuen Weltmeisterin Jessica Allen aus Australien. Silber ging an die Britin Elinor Barker, die knapp eine Sekunde Vorsprung auf Kröger hatte.

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