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Radsport

Kessler wacht langsam auf

SID
Wacht langsam aus dem künstlichen Koma auf: Matthias Kessler
© sid

Nach seinem schweren Trainingssturz macht die Genesung von Radprofi Matthias Kessler Fortschritte. Wie sein Vater berichtet, wache der 30-Jährige langsam aus dem Koma auf.

Radprofi Matthias Kessler ist nach seinem schweren Trainingssturz auf Mallorca auf dem Weg der Besserung.

"Er wacht langsam auf und bewegt sich schon etwas. Allerdings hat er etwas Fieber. Wir sind natürlich über jede Reaktion des Körpers dankbar und hoffen, dass Matthias den Kampf sofort aufnehmen wird", sagte Kesslers Vater Karlheinz dem BDR-Internetportal "rad-net".

Kessler hatte vor gut zwei Wochen bei dem Sturz einen Schädelbruch erlitten und wurde seitdem im San-Dureta-Krankenhaus in Palma de Mallorca im künstlichen Koma gehalten.

Dabei sind Blutgerinnsel aus dem Gehirn entfernt worden. Kessler war bei dem Sturz einer Katze ausgewichen und anschließend in eine Betonmauer gestürzt.

Rückkehr anvisiert

Der Nürnberger wollte nach abgelaufener Dopingsperre in dieser Saison wieder in den Profi-Radsport zurückkehren.

Er soll bereits mündliche Zusagen von zwei Teams gehabt haben.

Seine beste Zeit hatte Kessler einst beim T-Mobile-Team, als er zu den wichtigsten Edelhelfern von Jan Ullrich zählte. Im Magenta-Trikot feierte er auch seinen größten Erfolg, als er 2006 eine Tour-Etappe in Valkenburg gewann.

2007 folgte Kessler seinem Freund Klöden zu Astana. Dort wurde er beim Halbklassiker "Fleche Wallonne" im April 2007 positiv auf Testosteron getestet. Im vergangenen Juli war die Sperre abgelaufen.

Auch Riccos Freundin positiv auf Cera getestet

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