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Radsport

Doping-Sünder Frigo erwirkt Strafminderung

SID
Die Strafe gegen den Italiener Dario Frigo wurde halbiert
© sid

Ex-Radprofi Dario Frigo hat vor Gericht einen Sieg errungen. Seinem Einspruch gegen eine sechsmonatige Haftstrafe auf Bewährung wurde stattgegeben. Die Strafe wurde halbiert.

Die sechsmonatigen Haftstrafen auf Bewährung gegen den früheren italienischen Radprofi Dario Frigo sowie dessen Ehefrau Susanne sind vom Berufungsgericht im französischen Chambery um die Hälfte gekürzt worden.

Das Ehepaar war wegen Verstößen gegen das französische Arzneimittelgesetz im vergangenen September vom Gericht im früheren Olympia-Ort Albertville verurteilt worden. Beide hatten dagegen Berufung eingelegt.

2005 bei der Tour vorübergehend verhaftet

Frigo war bei der Tour de France 2005 in Courchevel wegen Dopingverdachts vorübergehend verhaftet worden. Der Turiner hatte sich im Verlauf der Untersuchungen als "Opfer des Systems" bezeichnet. Im Auto seiner Ehefrau waren am 11. Juni 2005 von Zollbeamten verdächtige Ampullen gefunden worden.

In seiner Heimat war Frigo bereits im Herbst 2005 wegen eines früheren Dopingvergehens verurteilt worden. Der heute 35-Jährige wurde in San Remo zu sechs Monaten Haft auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 12.000 Euro verurteilt, weil bei ihm im Rahmen einer Razzia während des Giro d'Italia im Juni 2001 verbotene Substanzen gefunden worden waren.

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