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Radsport

"Operacion Puerto" geht weiter

SID
UCI-Präsident Pat McQuaid hat durch die Einführung des Blutpasses Dopingfälle vorhergesagt
© sid

UCI-Präsident Pat McQuaid begrüßt die Wiederaufnahme der Ermittlungen im Dopingskandal um Eufemiano Fuentes und sieht eine Chance, dass die Beteiligten ihre Strafe nun erhalten.

Pat McQuaid hat als Präsident des Radsport-Weltverbandes die Wiederaufnahme der Ermittlungen im Skandal um den spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes begrüßt.

"Ich hoffe die Justiz kommt diesmal zu einem Ende. Wenn Radsportler involviert sind, haben wir die Möglichkeit, sie zu bestrafen", sagte der Ire.

Das Madrider Bezirksgerichts hatte am 12. Januar die Wiederaufnahme mit dem Verdacht der gesundheitlichen Gefährdung der Allgemeinheit angeordnet und eine Entscheidung von Richter Antonio Serrano revidiert.

Rund 200 Blutbeutel, nicht nur aus dem Radsport

Bei der "Operacion Puerto" hatten die spanischen Dopingfahnder im Mai 2006 die Madrider Praxis des ehemaligen Kelme-Teamarztes Dr. Eufemiano Fuentes durchsucht.

Dabei waren Blutbeutel und Namenslisten von rund 200 Fuentes-Kunden gefunden worden. Auch der Name des ehemaligen Tour-de-France-Siegers Jan Ullrich kam damals ins Spiel.

McQuaid hofft, dass bei den Ermittlungen auch die Namen von Athleten anderer Sportarten ans Tageslicht kommen.

"Fuentes hat selbst gesagt, 30 Prozent seiner Klienten seien Radfahrer gewesen. Wo sind die anderen 70 Prozent?", fragte der UCI-Boss.

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