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Pferdesport

Sorgt Sir Oscar in Maisons-Laffitte für Aufsehen?

SID
Beim Prix Messidor in Maisons-Laffitte galoppieren die Teilnehmer um 80.000 Euro
© Getty

Über eine Meile führt der traditionelle Prix Messidor in Maisons-Laffitte. Toni Potters sattelt Sir Oscar, um den Erfolg aus Longchamp zu bestätigen und das Preisgeld von 80.000 Euro abzustauben.

Mit zwei Gruppe-3-Rennen rückt die heutige Veranstaltung auf dem Hippodrome de 1ere Categorie in Maisons-Laffitte ins Rampenlicht, wo auch deutsche Pferde mit an den Start gehen. Über die Meile führt der Prix Messidor (5. Rennen/15.40 Uhr/80.000 Euro/1600 m), in dem Toni Potters Sir Oscar (Andreas Suborics) sattelt.

Diese sorgte heuer in Longchamp in einer Listen-Partie für großes Aufsehen, als er zu hohen dreistelligen Odds unter anderem Vagabond Shoes auf Platz sechs verwies, der den Spieß einen Start darauf in Chantilly umdrehte und im zur Gruppe 3 zählenden Prix du Chemin de Fer du Nord den Ehrenplatz belegte. Der Deutsche konnte als Sechster das jüngste Ergebnis nicht bestätigen.

Mit One Clever Cat (Flavien Prat) machte Sir Oscar beim Saisondebüt vor Ort Bekanntschaft, der im Anschluss in zwei Gruppe-3-Rennen Vierter wurde und in Saint-Cloud im Prix Corrida als Dritter sein bislang besten Jahres-Ergebnis erzielte. Dem engsten Favoritenkreis gehört auch Cityscape (Maxime Guyon) an, der zwei starke Platzierungen aus der Sandown Mile und aus den Queen Anne Stakes mit in die französische Metropole bringt.

Polytechnicien (Olivier Peslier) wurde in Saint-Cloud als erster Gruppe-3-Sieger des Jahres gefeiert und lief auch in Newmarket in den Earl of Sefton Stakes als Zweiter und im Prix du Muguet als Fünfter gut genug.

Biondetti und Sandagiyr jüngste Teilnehmer

Erwähnung verdienen die beiden jüngsten Teilnehmer im Feld, Biondetti (Mickael Barzalona), der im Vorjahr im Mailand zum Gruppe-1-Sieger avancierte und später in der Breeders Cup Mile Vierter wurde, und der französische Derby-Starter Sandagiyr (Christophe-Patrice Lemaire).

Ohne Swiss Diva geht im Anschluss der Prix de Ris-Orangis (6. Rennen/16.10 Uhr/80.000 Euro/1200 m) über die Bühne. Somit verbleiben noch zehn Pferde im Feld, von denen Smooth Operator (Terry Hellier) aus dem Krefelder Quartier von Mario Hofer zu den chancenreichen Teilnehmern zählt.

Andre Fabre gelingt fast alles

Bis auf das missglückte Saisondebüt war der Sprinter in diesem Jahr stets für einen Spitzenplatz gut, wie in Baden-Baden, wo er auf Gruppe-3-Level den Belmondo-Pokal überlegen gewinnen konnte. Zu schlagen gilt es den Italiener Blu Constellation (Mirco Demuro), der mit seiner beachtlichen Siegesserie das meiste Vertrauen erhalten wird.

Zu den größten Erfolgen zählt der Vorjahres-Triumph im Criterium de Maisons-Laffitte, in dem auch Split Trois (Christophe-Patrice Lemaire) am Start war, als Zehnter jedoch keine Rolle spielte. Spectacle du Marx (Gregory Benoist) setzte sich kürzlich in einem Listenrennen leicht durch und verwies unter anderem Dam d'Augy (Thierry Jarnet) und Fred Lalloupet (Olivier Peslier) auf die außerhalb liegenden Plätze.

Time Prisoner (Maxime Guyon) vertritt den Formstall von Andre Fabre, dem aktuell so gut wie alles gelingt.

Tipps für die Rennen:

1. Rennen: Concealing - Newcastle - Flying Scotsman

2. Rennen: Manjakani - Intercepteur - Aussiwave

3. Rennen: Miss Lago - Famous Lilly - Vapour

4. Rennen: Stelrock - Issacar - Ball Prince

5. Rennen: Cityscape - Polytechnicien - Sandagiyr

6. Rennen: Blu Constellation - Spectacle Du Mars - Smooth Operator

7. Rennen: Hallssio - American Ganster - The Nought Man

8. Rennen: Electric Roi - Quirinus - Sumatra Tiger

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