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Motorsport

Hofmann: Podiumsplatz für Bradl "ist möglich"

SID
Stefan Bradl will in den USA endlich aufs Podium fahren
© getty

Stefan Bradl unternimmt beim MotoGP-Rennen in Laguna Seca/USA am Sonntag den nächsten Angriff auf einen Podiumsplatz. Sport1-Experte Alex Hofmann, früher selbst in der Königsklasse der Motorrad-WM unterwegs, traut dem 23 Jahre alten Zahlinger ein solches Ergebnis absolut zu.

"Ich hoffe es und glaube, dass es möglich ist. Es wäre wichtig für ihn, für seine Zukunft und für seine Verträge", sagte der 33-Jährige dem SID: "MotoGP, das weiß ich aus eigener Erfahrung, ist eine kurzlebige Geschichte. Nach eineinhalb Jahren ist die Schonzeit vorbei, da kommt der Druck der Werke. Zu lange darf er sich nicht Zeit lassen."

Bradl, der seine zweite MotoGP-Saison fährt, war am vergangenen Wochenende auf dem Sachsenring Vierter geworden, obwohl in den Spaniern Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa gleich zwei Konkurrenten fehlten. Eine verpasste Gelegenheit, findet Hofmann: "Es war eine große Chance, das muss man ganz klar sagen. Vielleicht war auch die Erwartungshaltung zu diesem Zeitpunkt zu viel."

Renndistanz als Schwäche

Woran es hapert, hat der TV-Experte ausgemacht. "Stefans Schwäche ist die Renndistanz. Er kann den Speed auf einer Runde absolut gehen, auch auf fünf. Aber ein MotoGP-Rennen ist erst nach 30 Runden zu Ende", erklärt Hofmann.

Dass Bradl das Heimrennen für einige Runden angeführt hat, ist laut Hofmann für seine Entwicklung äußerst wertvoll: "Das war ganz wichtig. Zumindest theoretisch zu wissen, dass man's drauf hat. Man geht selbstbewusster an die Sache ran."

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