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Motorsport

Stefano Coletti gewinnt GP2-Sprintrennen

Von Constantin Eckner
Stefano Coletti (l.) gewann das GP2-Sprintrennen in Barcelona, Christian Abt wurde achter
© getty

Rapax-Pilot Stefano Coletti konnte im Sprintrennen der GP2 in Barcelona seinen zweiten Sieg in der noch jungen Saison feiern. Nach dem vierten Platz am Samstag im Hauptrennen triumphierte der Monegasse von Startplatz fünf aus.

In der Anfangsphase konnte Coletti durch einige Überholmanöver die Führung übernehmen. Am Start würgte Tom Dillmann (Russian-Time) auf Platz vier seinen Motor ab, wobei kein Auffahrunfall verursacht wurde.

In den ersten Kurven kämpften Johnny Cecotto (Arden) und Kevin Ceccon (Trident) um die Führung. Allerdings konnte Coletti beide düpieren und den ersten Platz übernehmen. Dahinter folgte der Sieger des Hauptrennens, Robin Frijns des deutschen Teams Hilmer Motorsport, der von Platz acht einen sehr guten Start hinlegte.

Schlussattacke bleibt aus

In den ersten Runden konnte sich Coletti mit sehr guten Zeiten von Frijns und dem Drittplatzierten Felipe Nasr (Carlin) absetzen. Nasr verteidigte wiederum seinen Podestplatz gegen Cecotto. Dahinter folgte mit einigem Abstand die erste große Verfolgergruppe mit Jolyon Palmer (Carlin), Alexander Rossi (Caterham) sowie Kevin Ceccon.

In der Endphase des 26-Runden-Rennens auf dem Circuit de Catalunya konnte Frijns noch einmal auf Coletti aufschließen, für eine Attacke reichte es aber nicht mehr. Nach dem Sprintsieg in Sepang holte sich Coletti damit seinen zweiten Saisonsieg. Nasr komplettierte als Dritter das Podest. Mit einigem Abstand kam Palmer ins Ziel.

Kollision im Verfolgerfeld

In der Verfolgergruppe blieb es zum Schluss turbulent. Cecotto hielt den Zug auf und Sergio Canamasas (Caterham) versuchte rundenlang vorbeizukommen. Im vorletzten Umlauf probierte es der Spanier in der Schikane vor der Zielkurve. Rio Haryanto (Addax) knallte auf das Heck von Canamasas und zahlreiche Fahrer kürzten die Schikane ab, wodurch einige Überholmanöver regelwidrig waren. Schlussendlich kamen hinter Platz vier Cecotto, Rossi und Ceccon ins Ziel. Der Deutsche Daniel Abt (ART) holte noch einen Punkt auf dem achten Rang.

In der Gesamtwertung der GP2 baute Stefano Coletti mit 91 Punkten seinen Vorsprung aus. Hinter ihm folgen Felipe Nasr (76) und der Schweizer Fabio Leimer (54). Der Schweizer Auftaktsieger fuhr als Neunter zum dritten Mal in Folge ohne Punkte ins Ziel.

Der Formel-1-WM-Stand

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