Leichtathletik

Leichtathletik-WM: US-Sprinter erstmals seit 2007 Staffel-Weltmeister

SID
Die US-Staffel gewann erstmals seit 2007 wieder WM-Gold.

Die US-Sprinter um die Einzel-Weltmeister Christian Coleman und Noah Lyles haben bei der Leichtathletik-WM in Doha Gold über 4x100 m gewonnen. Das amerikanische Quartett setzte sich in 37,10 Sekunden vor Titelverteidiger Großbritannien (37,36) durch, Bronze ging an Japan (37,43). Für die USA war es der erste WM-Erfolg in der Sprintstaffel seit Osaka 2007.

Coleman hatte in Katar Gold über 100 m geholt, Lyles die doppelte Distanz gewonnen. Zum amerikanischen Vierer gehörten zudem noch Altstar Justin Gatlin und Mike Rodgers. Die Besetzung wirft einen Schatten auf den US-Erfolg: Gatlin und Rodgers mussten bereits Dopingsperren abbrummen, Coleman war trotz drei verpasster Dopingtests im Vorfeld der WM nicht gesperrt worden - lediglich Lyles ist unbelastet.

Die Staffel des Olympiasiegers Jamaika, die von 2009 bis 2015 viermal in Folge triumphiert hatte, schaffte ohne den zurückgetretenen Superstar Usain Bolt nicht den Einzug ins Finale. Der achtmalige Olympiasieger hatte sich 2017 im Staffelfinale, dem letzten Rennen seiner Karriere, verletzt.

Die deutschen Männer waren wie schon 2017 im Vorlauf ausgeschieden. Der deutsche Rekordhalter Julian Reus (Erfurt), Joshua Hartmann (Köln), Roy Schmidt und Marvin Schulte (beide Leipzig) hatten im zweiten Rennen in 38,24 Sekunden nur Platz sieben belegt.

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