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Leichtathletik

Dopingfragen sorgen für Eklat in Monte Carlo

SID
Tyson Gay wurde wie einige andere Sportler des Dopings überführt
© getty

Die spektakuläre Dopingaffäre um US-Star Tyson Gay und Jamaikas Sprinter wühlt die Leichtathletik-Szene auf. Erbost und wortlos verließen 100-m-Weltmeisterin Carmelita Jeter und Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser-Pryce vor dem Diamond League Meeting in Monte Carlo die Pressekonferenz. Sie sollten dort, wo Gay ursprünglich am Freitagabend gegen Ex-Doper Justin Gatlin (ebenfalls USA) und schnelle Jamaikaner antreten sollte, zum Klima in ihren Teams Stellung nehmen.

Hinterher stellte sich Fraser-Pryce vor ihre positiv getesteten Teamkameraden und meinte: "Man sollte sie nicht vorverurteilen. Die B-Probe ist nicht geöffnet, die Situation ist für sie schwer genug."

Justin Gatlin, nach seinem 100-m-Olympiasieg 2004 in Athen vier Jahre wegen Dopings gesperrt, geht als gebranntes Kind behutsam mit dem aktuellen Thema um. "Es ist mir nie in den Sinn gekommen, dass sie dopen könnten", sagt der 31-Jährige und spielt dann auf die Anschuldigung von Paul Doyle an.

Der Manager von Ex-Weltrekordler Asafa Powell und Sherone Simpson (beide Jamaika) hatte den Physiotherapeuten Christopher Xuereb beschuldigt. Gatlin: "Sie haben Leute um sich herum, denen sie vertrauen, einen inneren Kreis. Man muss sicherstellen, dass sich alle verantwortungsbewusst verhalten."

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