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Leichtathletik

Deutschland zur Halbzeit in Führung

SID
Silvio Schirrmeister lief über 400m Hürden mit 49,15 eine persönliche Bestzeit
© getty

Die deutschen Leichtathleten steuern bei der Team-EM in Gateshead zur Halbzeit auf Titelkurs. Nach 21 von 40 Disziplinen liegt die DLV-Auswahl vor Russland und Großbritannien.

Nach vier Siegen durch Kugelstoß-Weltmeister David Storl, die Speer-Olympiazweite Christina Obergföll, die deutsche Stabhochsprung-Rekordlerin Silke Spiegelburg und den überraschend starken Hürdenläufer Silvio Schirrmeister liegt die DLV-Auswahl nach 21 von 40 Disziplinen mit 195 Punkten hauchdünn vor Russland (194) in Führung. Dritter ist Großbritannien (181) vor Polen (166).

Storl und Spiegelburg siegen

Storl (Chemnitz) verpasste zwar den angestrebten ersten 21-Meter-Stoß in der laufenden Saison, entschied mit 20,47 m aber das Duell mit Polens Olympiasieger Tomasz Majewski (20,29) für sich. Spiegelburg (Leverkusen) reichten bei schwierigen Bedingungen im dritten Versuch übersprungene 4,60 m zum Sieg vor der Russin Anschelika Sidorowa (4,55).

Trotz für sie mäßigen 62,64 m hatte Obergföll (Offenburg) bei wechselnden Winden mehr als vier Meter Vorsprung auf die zweitplatzierte Spanierin Mercedes Chilla (Spanien/58,55). Russlands Weltmeisterin Maria Abakumowa kam mit 57,09 m nur auf Platz vier.

Schirrmeister ganz stark

Hürden-Spezialist Schirrmeister hatte zuvor mit persönlicher Bestzeit von 49,15 Sekunden die Norm für die WM in Moskau (10. bis 18. August) unterboten. Der 24-Jährige schlug in Gateshead sogar Weltmeister Dai Greene (Großbritannien) deutlich, der in 49,39 Zweiter wurde.

Zweite Plätze erreichten Hammerwerfer Markus Esser (Leverkusen) mit 76,32 m hinter dem Polen Pawel Fajdek (77,00), Diskuswerferin Julia Fischer (Berlin) mit 62,67 m hinter der Französin Mélina Robert-Michon (63,75) sowie die beiden 4x100-m-Staffeln.

Bei starkem Gegenwind von 4,3 m/s wurde Tatjana Pinto (Münster) über 100 m in 11,72 Sekunden Dritte, im Männersprint landete Martin Keller (Leipzig) ebenfalls mit Gegenwind (4,1) in 10,46 auf Platz vier. Dritte Plätze holten zudem David Gollnow (München) mit 45,90 Sekunden über 400 m und Antje Möldner-Schmidt (Cottbus) in 9:35,67 Minuten über 3000 m Hindernis.

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