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Leichtathletik

Razzia bei Italiens Sportbehörden

SID
Der Geher Alex Schwazer hatte in Peking Gold gewonnen und wurde des Dopings überführt
© getty

Die Polizei hat den Sitz von Italiens Olympischem Komitee und des italienischen Leichtathletik-Verbandes durchsucht und Dokumente zur Affäre um Alex Schwazer beschlagnahmt.

Diesem drohen nach dreieinhalb Jahren Dopingsperre noch drei Jahre Haft wegen Sportbetrugs.

Die Durchsuchung erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Bozen, die zusätzliche Informationen über das sportliche Umfeld des Südtirolers suchte. Schwazer hatte unter anderem Kontakte zu einem dubiosen Sportarzt zugegeben.

Die Polizei beschlagnahmte in zweieinhalb Stunden Dokumente über medizinische Tests, denen Schwazer seit 2008 unterzogen worden war. Die Staatsanwälte vermuten Komplizen des 28-Jährigen in Sportbehörden.

Der Peking-Olympiasieger war kurz vor den Sommerspielen in London positiv auf das Dopingmittel Epo getestet worden, er könnte theoretisch ab dem 30. Januar 2016 wieder starten. Allerdings hatte Schwazer unmittelbar nach Bekanntwerden des Dopingbefundes mit einem Schuldeingeständnis seine Karriere beendet.

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