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Leichtathletik

Zwei Jahres-Weltbestzeiten in Rom

SID
Lashinda Demus (l.) stellte in Rom eine neue Jahres-Weltbestzeit auf
© Getty

Lashinda Demus schaffte beim Diamond-League-Meeting in Rom eine neue Jahres-Weltbestzeit mit 52,81 Sekunden über 400m Hürden. Milcah Chemos steigerte sich über 3000m Hindernis.

Das vierte Diamond League-Meeting in Rom begann am Donnerstag mit zwei Jahres-Weltbestzeiten. Weltmeisterin Lashinda Demus (USA) steigerte ihre eigene Marke über 400m Hürden auf hochkarätige 52,81 Sekunden und blieb damit nur eine knappe halbe Sekunde über dem sieben Jahre alten Weltrekord der Russin Julia Petschonkina (52,34). Über 3000m Hindernis steigerte Milcah Chemos Cheiywa (Kenia) ihre eigene Marke auf 9:11,71 Minuten.

Als erste der sechs in Rom vertretenen deutschen Athleten holte Christiana Oberföll als Speerwurf-Vierte einen Punkt in der neuen Diamond-League-Wertung. Mit 62,36m lag die Offenburgerin einen Platz vor der Leverkusenerin Linda Stahl (62,02). Tschechiens Weltrekordlerin und Olympiasiegerin Barbora Spotakova verpasste mit 68,66m die Jahres-Weltbestmarke nur um 23 Zentimeter.

Dix und Powell schnell unterwegs

Kugelstoß-Europameister Ralf Bartels (Neubrandenburg), zum Auftakt der neuen Königsklasse mit 21,14m Zweiter in Doha, kam mit 20,13m nur auf Rang sieben beim Triumph von Christian Cantwell (21,67). Den gleichen Platz belegte Dreispringerin Katja Demut (Jena) mit 13,94m.

Bei den Sprintern muss der momentan noch leicht verletzte Olympiasieger und Weltrekordler Usain Bolt schon in guter Form zurückkommen, denn seine Rivalen wollen ihm Beine machen. Walter Dix (USA) sprintete über 200m in 19,86 Sekunden die zweitbeste Zeit des Jahres hinter dem Jamaikaner (19,56).

Über 100m war Bolts Landsmann Asafa Powell in 9,82 Sekunden zum zweiten Mal schneller als Bolt, der allerdings mit einem Hauch zu starken Rückenwindes in Oslo nicht bestenlistenreife 9,72 gesprintet war.

Spiegelburg bleibt vorn

Silke Spiegelburg verteidigte als Zweite mit 4,70 m ihre Spitzenposition in der Stabhochsprung-Wertung der Diamond League. "Fabiana Murer ist einfach unheimlich stark im Moment, das zeigte sich ihr Südamerika-Rekord von 4,85 m", meinte Silke Spiegelburg, die wie beim Auftakt-Sieg in Doha 4,70 m schaffte, zum Sieg der Brasilianerin.

Im hochkarätig besetzten Diskuswurf kam dagegen der Berliner Weltmeister Robert Harting mit 66,33 m nicht über Platz vier hinaus. Harting setzte sich zwar im zweiten Durchgang an die Spitze, doch im Gegensatz zur Berliner WM konnte er nach Steigerungen der Konkurrenz den finalen Konter nicht landen.

Mit 68,78 m dominierte am Ende Polens Vize-Weltmeister Piotr Malachowski vor Estlands Olympiasieger Gerd Kanter (67,69) und Ungarns Weltranglisten-Spitzenreiter Zioltan Kovago (67,26)

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