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Boxen: Tyson Fury kündigt Karriereende nach Kampf gegen Dillian Whyte an

Von Tim Ursinus
Box-Weltmeister Tyson Fury hat sein Karriereende angekündigt. Nach dem WM-Schwergewichtskampf gegen Dillian Whyte am 23. April sei demnach Schluss.

Box-Weltmeister Tyson Fury hat sein Karriereende angekündigt. Nach dem WM-Schwergewichtskampf gegen Dillian Whyte am 23. April sei demnach Schluss.

"Ich werde 34 Jahre alt. Es ist der letzte Kampf meiner Karriere. Ich werde mich danach zurückziehen", sagte Fury am Dienstag auf einer Pressekonferenz und schob nach: "150 Millionen Dollar auf der Bank, jung, gesund. Ich werde mir eine riesige Yacht im Ausland kaufen."

Somit wäre der von vielen Fans herbeigesehnte Vereinigungskampf nicht mehr möglich. Diesen hätte Fury nach seiner WBC-Pflichtverteidigung gegen Oleksandr Usyk oder dessen Herausforderer Anthony Joshua bestreiten müssen.

Usky, der die Gürtel der Verbände IBF, WBA, WBO und IBO besitzt, hat sich in diesen Tagen dem Militär in seinem Heimatland Ukraine angeschlossen. In Kiew setzt er sich gegen die russische Invasion ein.

Fury zeigte dafür vollstes Verständnis. Er hätte genauso gehandelt wie der 35-Jährige: "Ich wäre der Erste, der in den Krieg zieht, sollten England oder die USA involviert sein. Ich wäre der erste in der Schlange für den Job. Mein Vater würde es auch tun, auch meine Jungs. Wenn du aus diesem Land kommst und dort lebst, verteidige es."

Obwohl Kontrahent Whyte nicht auf der Pressekonferenz erschien, ließ sich Fury nicht den obligatorischen Face-Off nehmen. Der "Gypsy King" tat letztlich so, als würde ihm sein Gegner gegenüberstehen. "Das ist die Tyson-Fury-Show, nächster Halt ist London. Es ging nie um den Gegner" sagte er: "Wenn Dillian Whyte kein Teil dieses großen Events sein will, ist das sein Problem."

 

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