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Klitschko-Pleite gegen Fury Absicht?

Von Jan Höfling
Wladimir Klitschko unterlag Tyson Fury einstimmig nach Punkten
© getty

Sven Ottke erhebt schwere Vorwürfe gegen Wladimir Klitschko. Der Ex-Weltmeister zieht in Erwägung, dass der Ukrainer absichtlich gegen Herausforderer Tyson Fury verloren hat. Grund ist laut des 48-Jährigen das zuletzt schwächelnde Interesse an den Kämpfen des Schwergewichtlers.

"Entweder war das gesteuert, nach dem Motto: Wir haben keine Quoten mehr, jetzt verlieren wir mal, der Rückkampf ist ja schon ausgemacht. Oder es war so, wie es aussah: Dass er einfach Schiss hatte", sagte Ottke gegenüber Sport1 am Rande der Gala zur Wahl des "Sportler des Jahres".

Zwar schränkte Ottke ebenfalls ein, dass es sich lediglich um eine Spekulation seinerseits handeln würde. Dennoch betonte der 48-Jährige, dass er nicht der einzige sei, der sich fragen würde, warum der ansonsten so dominante Klitschko in Düsseldorf eine solch schwache Leistung abgeliefert habe.

Klitschko hat "nichts probiert"

"Ich war total enttäuscht von dem Kampf, weil Klitschko einfach nichts probiert hat, nichts gemacht hat. Wenn er zweimal geschlagen hat in den zwölf Runden, war das schon viel", führte Ottke seine Gedanken weiter aus: "Für mich war das definitiv Arbeitsverweigerung."

Auch die Art, wie Klitschko per Videobotschaft seine Rückkampf-Klausel zog, untermauere laut Ottke seine Spekulationen. Entscheidend sei jedoch vor allem, wie der zweite Kampf, der im Frühjahr 2016 im Londoner Wembley Stadium stattfinden könnte, ausgehen werde. "Wenn der Rückkampf genauso läuft, wissen wir: Das war kein Kalkül", sagte Ottke abschließend.

Klitschko hatte Ende November überraschend seine Gürtel der WBA, IBF sowie WBO an Fury verloren und danach für sein passives Auftreten heftige Kritik einstecken müssen.

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