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Von SPOX
Finnland überrascht weiter bei der EM und schlägt auch Griechenland
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Vorrunden-Gruppe C in Celje

Tabelle

PlatzNationSiegeNiederlagenPunkte
1.Spanien419
2.Kroatien419
3.Slowenien328
4.Tschechien237
5.Georgien146
6.Polen146

Die Topscorer, Rebounder und Assistgeber: Die Statistiken zur EM!

9. September

Georgien - Spanien 59:83 (29:41)

Punkte: Giorgi Shermadini (10) - Ricky Rubio (16)

Rebounds: Besik Lezhava, Ricky Hickman (beide 5) - Marc Gasol, Xavier Rey (8)

Assists: George Tsintsadze (5) - Marc Gasol, Sergio Rodriguez (beide 4)

Spanien hat im abschließenden Gruppenspiel erneut eine Lehrstunde erteilt und Georgien vom Platz gefegt. Dabei hielten die Georgier in der ersten Hälfte lange gut mit. 3:03 Minuten vor der Halbzeit führten sie gar mit einem Punkt, doch dann startete Spanien einen 15:2-Lauf und sicherte sich eine 41:29-Halbzeit-Führung.

In der zweiten Hälfte überrannten die Iberer Georgien förmlich, erzielten 33 Punkte nach Fastbreaks und verteidigten konsequent. Ricky Rubio von den Minnesota Timberwolves machte sein bestes Spiel im bisherigen Turnierverlauf. "Wir als Team und ich besonders, mögen es ins Laufen zu kommen. Jedes Mal, wenn das klappt, fühlen wir uns sehr wohl", sagte Rubio.

Die anderen NBA-Akteure hielten sich dieses Mal zurück. Marc Gasol erzielte 4 Zähler, genau wie Victor Claver. Nowitzki-Teamkollege Jose Calderon kam auf 3 Punkte und 3 Assists. Während für Spanien das Turnier jetzt erst richtig beginnt, muss Georgien mit einem Sieg die Heimreise antreten.

Kroatien - Tschechien 70:53 (32:33)

Punkte: Ante Tomic (12) - Pavel Pumprla (19)

Rebounds: Ante Tomic (9) - Jan Vesely (11)

Assists: Ante Tomic, Roko Ukic, Krunoslv Simon (alle 2) - Tomas Satoransky (8)

Völlig verdienter Sieg von Kroatien gegen harmlose Tschechen, die ein verunsichertes Bild abgaben: Im gesamten Spiel trafen sie nur fünf Freiwürfe (23,8 %). Dabei war das Spiel zunächst ausgeglichen. Allerdings waren die Quoten auf beiden Seiten niedrig und es fehlten gute offensive Aktionen.

Erst gegen Mitte des dritten Viertels konnten die Kroaten sich etwas absetzen. Im letzten Viertel brachen die Tschechen komplett ein, blieben die letzten fünf Minuten fast ohne Korberfolg und verloren verdient. Neben der desolaten Freiwurfquote schnappten sie sich im gesamten Spiel nur 27 Rebounds (Kroatien: 47).

Bester Spieler war Ante Tomic, der 12 Punkte und 9 Rebounds sammelte. Auch Bojan Bogdanovic überzeugte. Bei den Tschechen war ein Pavel Pumpria mit 19 Punkten nicht genug, um der Niederlage entscheidend gegenzuwirken.

Slowenien - Polen 61-71 (28:36)

Punkte: Domen Lorbek (13) - Thomas Kelati (21)

Rebounds: Mirza Begic (7) - Marcin Gortat (12)

Assists: Nebojsa Joksimovic (5) - Lukasz Koszarek (8)

Bittere Niederlage für den Gastgeber, die aber trotzdem in die Zwischenrunde einziehen. Die Polen starteten viel selbstbewusster in die Partie und lagen früh mit 13:4 in Führung. Doch die Slowenen fingen sich und konnten noch vor Ende des ersten Viertels ausgleichen. Die Folge war ein Spiel geprägt von Ballverlusten. Thomas Kelati und NBA-Profi Marcin Gortat sorgten auf polnischer Seite für die nötigen Punkte und bewahrten die knappe Führung der Polen.

Als der Rückstand 20 Punkte betrug, zündete Gastgeber Slowenien den Turbo - aber zu spät. Die Slowenen konnten die drohende Niederlage nicht mehr verhindern. Bester Spieler des Spiels war Gortat, der neben seinen 19 Punkten auch 12 Rebounds sammelte. Kelati erzielte auf Seiten der Polen 21 Punkte, Lukasz Koszarek zeigte sich mit 8 Assists als guter Vorlagengeber. Bei Gastgeber Slowenien, die einige Spieler für die Zwischenrunde schonten, erzielte Domen Lorbek 13 Punkte. Suns-Guard Goran Dragic spielte nur 18 Minuten und machte 9 Punkte.

8. September

Polen - Spanien 53:89 (13:49)

Punkte: Przemyslaw Zamojski (11) - Marc Gasol, Ricky Rubio (je 15)

Rebounds: Marcin Gortat, Miichal Ignerski, Przemyslaw Karnowski (je 6) - Marc Gasol (6)

Assists: Lukasz Koszarek, Krzysztof Szubarga, Thomas Kelati (je 2) - Ricky Rubio (5)

Für Dirk Bauermann und die polnische Auswahl setzte es im vierten Spiel die vierte Niederlage. Marcin Gortat und Co. erwischten einen Horrorstart, gerieten direkt mit 0:8 in Rückstand und lagen am Ende des ersten Viertels bereits fast uneinholbar mit 3:20 hinten. Die spanische Auswahl baute ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 48 Punkte aus, ehe sie letzten Viertel einen Fuß vom Gas nahmen.

Polen konnte das Reboundduell sogar mit sechs für sich entscheiden, leistete sich allerdings 13 Turnover mehr als die Spanier und traf nur 33% seiner Würfe aus dem Feld. Bei den Spaniern scorten gleich fünf Spieler zweistellig, Center Xavier Rey kam in nur elf Minuten auf zwölf Punkte und drei Rebounds.

Die Mannschaft um den erneut starken Marc Gasol konnte damit trotz der überraschenden Niederlage gegen Slowenien vorzeitig in die Zwischenrunde einziehen.

Tschechien - Georgien 95:79 (54:35)

Punkte: Jan Vesely (27) - George Tsintsadze, Giorgi Shermadini (je 20)

Rebounds: Jan Vesely (10) - Giorgi Shermadini (9)

Assists: Tomas Satoransky (7) - George Tsintsadze (6)

Erstaunliche Leistung der Tschechen, die in der Gruppe C eher als Kanonenfutter angesehen wurden, nun aber mittendrin im Geschehen sind. Bereits in der ersten Hälfte sorgte der Underdog für klare Verhältnisse und konnte sich dabei nicht mal auf NBA-Spieler Jan Vesely verlassen, sondern vor allem auf Point Guard Tomas Satoransky (20 Punkte, 6 Rebounds, 7 Assists).

Erst nach der Pause, als die Georgier verzweifelt um ihre Chance kämpften, drehte dann auch Vesely auf und stand letztlich doch wieder bei überragenden Zahlen (27 Punkte, 10 Rebounds). Bei den Verlierern kamen George Tsintsadze und Manuchar Markoishvili auf je 20 Zähler, Giorgi Shermadini steuerte 18 Zähler bei.

Slowenien - Kroatien 74:76 OT (41:35, 65:65)

Punkte: Goran Dragic (23) - Bojan Bogdanovic (24)

Rebounds: Edo Muric, Goran Dragic, Zoran Dragic (alle 8) - Ante Tomic (15)

Assists: Goran Dragic (5) - Krunoslav Simon, Ante Tomic, Roko Ukic (alle 3)

Spannendes Spiel zwischen Gastgeber Slowenien und Kroatien, das nur selten an Tempo verlor. Doch auch ein bestens aufgelegter Goran Dragic konnte die Slowenien-Pleite verhindern. Das Spiel war geprägt von zwei schlechten Offensivleistungen, beide Teams wiesen schlechte Wurfquoten vor (Slowenien 31,5 %, Kroatien 36,6 %).

Nach der Hälfte konnte sich der Gastgeber mit neun Punkten absetzten, doch die Kroaten ließen nicht locker und gingen durch einen Dreier von Bojan Bogdanovic kurz vor Schluss sogar in Führung, aber die Slowenen retteten sich in die Overtime. Dort sorgte Damjan Rudez mit zwei wichtigen Dreiern für den Sieg der Kroaten.

7. September

Spanien - Tschechien 60:39 (33:25)

Punkte: Rudy Fernandez (14) - Pavel Pumprla, Jan Vesely (je 7)

Rebounds: Marc Gasol (10) - Jan Vesely (14)

Assists: Jose Calderon (4) - drei Spieler mit je 2

Nach der nicht eingeplanten Niederlage gegen Slowenien gaben die Spanier die richtige Antwort und spulten in der Defense eine beeindruckende Leistung ab. Zwar schossen die Iberer selbst nur 32 Prozent aus dem Feld und verloren sogar den Reboundkampf (45:46), aber wer im ersten und vierten Viertel nur 7 bzw. 2 Punkte zulässt, der kann sich eines Sieges fast sicher sein.

EM-Toprebounder Jan Vesely griff für die Tschechen erneut 14 Rebounds ab, als Scorer trat der Washington Wizard aber überhaupt nicht in Erscheinung. Und doch war er mit seinen 7 Punkten Topscorer seines Teams! Auf Seiten des Titelverteidigers kamen Rudy Fernandez auf 14 und Ricky Rubio auf 10 Zähler, Marc Gasol verbuchte 10 Rebounds.

Angesichts der Dominanz der Spanier verhalf Coach Orenga allen 12 Spielern, außer Gabriel (1) und Rey (9), kamen alle sogar auf zweistellige Minuten.

Kroatien - Polen 74:70 (41:32)

Punkte: Bojan Bogdanovic (23) - Michal Ignerski (22)

Rebounds: Ante Tomic (9) - Michal Ignerski (12)

Assists: Roko Leni Ukic, Krunoslav Simon (6) - Lukasz Koszarek (6)

Drittes Spiel, dritte Pleite bei der EM. Das Turnier in Slowenien entwickelt sich für Dirk Bauermann und seine Polen zu einem einzigen Desaster. Gegen Kroatien lag man bereits nach einem Viertel mit 24:12 zurück und war früh auf der Verliererstraße.

Immerhin, und in der Hinsicht kann man dem Team keinen Vorwurf machen, kämpften sich die Polen im Verlauf der Partie aber wieder ins Spiel zurück. Im Schlussabschnitt verkürzte Krzysztof Szubarga mit einem Korbleger auf 67:68, 1:52 Minuten vor dem Ende schnupperte das Team plötzlich doch an einem Comeback-Sieg.

Doch bereits im nächsten Angriff schnappte sich Damir Markota einen Offensivrebound und erhöhte per Putback. Die Polen brauchten einen Dreier, doch nacheinander verpassten Szubarga, Michal Ignerski und Lukasz Koszarek von Downtown. Topscorer Bojan Bogdanovic machte schließlich auf der anderen Seite alles klar, erst mit der Schlusssirene fiel dann doch noch ein Distanzwurf Szubargas - der war allerdings bedeutungslos.

Georgien - Slowenien 68:72 (32:44)

Punkte: Ricky Hickman (19) - Domen Lorbek (18)

Rebounds: Viktor Sanikidze (13) - Bostjan Nachbar (9)

Assists: George Tsintsadze (6) - Goran Dragic (4)

Gastgeber Slowenien hat gegen Außenseiter Georgien unnütz mit dem Feuer gespielt. Nachdem das Team um Goran Dragic im zweiten Viertel durch einen 29:6-Zwischenspurt die Kontrolle zur Pause übernahm, ließ man Georgien im Schlussabschnitt noch einmal zurück in die Partie kommen.

Ricky Hickman und Viktor Sanikidze verkürzten mehrmals auf einen Punkt Rückstand, in Führung gingen die Georgier jedoch zu keinem Zeitpunkt. Die Slowenen konnten sich hauptsächlich beim gut aufgelgten Domen Lorbek bedanken, dass man schlussendlich im dritten Spiel den dritten Sieg feiern konnte.

5. September

Kroatien - Georgien 77:76 (35:34)

Punkte: Bojan Bogdanovic (15) - George Tsintsadze (25)

Rebounds: Krunoslav Simon (6) - Giorgi Shermadini (9)

Assists: Ante Tomic (7) - George Tsintsadze (5)

In einem packenden Basketballkrimi setzt sich Kroatien knapp gegen Georgien und einen herausragenden George Tsintsadze durch. Dank seines starken Duos Dontaye Draper und Dario Saric blieben die Kroaten bis zur Schlusssekunde in Schlagdistanz. Vor allem Draper lief mit zehn Punkten im letzten Viertel genau zur richtigen Zeit heiß und bediente Tomic neun Sekunden vor dem Ende für die spielentscheidenden Punkte.

Bei Georgien, das sich nach seinem Sieg über Polen erneut stark präsentierte, zeigte George Tsintsadze eine starke Leistung, wurde durch seinen vergebenen Game-Winner aber auch zur tragischen Figur des Spiels. Zusammenfassend waren vor allem Kroatiens Treffer aus der Distanz (elf von 22) zu viel für die Georgier.

Polen - Tschechien 68:69 (38:34)

Punkte: Michal Ignerski (17) - Jan Vesely (23)

Rebounds: Marcin Gortat (9) - Jan Vesely (14)

Assists: Lukasz Koszarek (5) - Jiri Welsch (7)

Unfassbarer Meltdown der Polen, die 2:41 vor Schluss noch mit acht Punkten in Führung lagen (66:58), in den letzten Minuten allerdings überhaupt nichts mehr zu Stande brachten. Nach der zweiten überraschenden Niederlage im zweiten Spiel steht die Mannschaft von Dirk Bauermann somit bereits zu Turnierbeginn vor dem Aus.

Unter der Leitung des überragenden Jan Vesely (23 Punkte, 14 Rebounds, 4 Steals) blieben die aufopferungsvoll kämpfenden Tschechen die gesamte Spielzeit über auf Tuchfühlung und drehten in den letzten Sekunden so richtig auf. Vor allem Lubos Barton war gegen Ende gar nicht mehr zu bremsen. Der Routinier erzielte nicht weniger als acht Zähler in den letzten zwei Minuten, darunter auch der siegbringende Distanzwurf 4 Sekunden vor Schluss.

Slowenien - Spanien 78:69 (25:33)

Punkte: Goran Dragic (18) - Marc Gasol (17)

Rebounds: Goran Dragic (6) - Marc Gasol (7)

Assists: Goran Dragic (7) - Sergio Llull (5)

Was für ein Spiel in Celje. Die slowenischen Fans verwandelten die Halle in einen absoluten Hexenkessel und das beeindruckte selbst die NBA-Stars aus Spanien. Slowenien schaffte die Sensation und rang den haushohen Favoriten nieder.

Es war eine zerfahrene Partie. Die Quoten auf beiden Seiten waren anfangs schwach und die Partie von Beginn an äußerst intensiv. Das musste vor allem Sloweniens Center Gasper Vidmar spüren. Marc Gasol schlug seinem Gegenspieler im Gerangel unter dem Korb einen Zahn aus.

Spanien ging mit einer 8-Punkte-Führung in die Halbzeit und hatte die Partie scheinbar im Griff. Scheinbar. Denn Slowenien kam stark aus der Pause und drehte nun richtig auf. Zoran Dragic und Mirza Begic waren die Anführer einer starken Aufholjagd. Mit einem Buzzerbeater brachte Dragic die Slowenien schließlich in Führung. Die Stimmung kochte endgültig über.

Der Gastgeber spielte knallharte Verteidigung und kaufte dem haushohen Favoriten so den Schneid ab. Spanien zeigte ungewohnt Nerven und hatte auch Probleme von der Freiwurflinie. Im vierten Viertel übernahm dann Zorans Bruder und NBA-Profi Goran Dragic das Kommando.

Der Spielmacher der Phoneix Suns zeigte eine bärenstarke Leistung und führte sein Team in allen wichtigen Kategorien an. Auf Seiten der Spanier war neben Gasol noch Dirk Nowitzkis neuer Teamkollege Jose Calderon (14 Punkte) ein Aktivposten.

4. September

Georgien - Polen 84:67 (39:22)

Punkte: Viktor Sanikidze (23) - Marcin Gortat (12)

Rebounds: Giorgi Shermadini (9) - Marcin Gortat (8)

Assists: George Tsintsadze (7) - Lukasz Koszarek (7)

Was für ein Schock für Polen! Die durchaus hochgehandelten Osteuropäer wurden zum Turnierstart gleich einmal auf den Boden der Tatsachen geholt. Gegen Georgien hagelte es eine deutliche 17-Punkte-Schlappe. Bereits zur Halbzeit lag Georgien mit 17 Punkten vorn.

Ein 14:2-Lauf 5 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit katapultierte Georgien deutlich in Front. Das Team von Dirk Bauermann leistete sich dagegen Turnover um Turnover. Das wurde böse bestraft. Gleich 14 Punkte machten die Georgier aus den Ballverlusten der Polen.

Hinzu kam, dass das polnische Team große Probleme vom Perimeter hatte. Die ersten 10 Dreierversuche verfehlten allesamt ihr Ziel. Erst im Schlussviertel gelang ihnen der erste Treffer von Downtown. Eine Aufholjagd gelang ihnen da aber nicht mehr.

Spanien - Kroatien 68:40 (33:20)

Punkte: Rudy Fernandez (15) - Bojan Bogdanovic (12)

Rebounds: Marc Gasol (11) - Bojan Bogdanovic, Roko Leni Ukic (beide 7)

Assists: Ricky Rubio (7) - Dontaye Draper (2)

Deutlicher Auftaktsieg für den Titelverteidiger. Nach einem frühen 5:3-Rückstand drehten die Spanier auf und dominierten das erste Viertel insbesondere im Fastbreak: Mit einem 15:0-Run in drei Minuten sorgten sie in dieser Zeit für klare Verhältnisse. Vor dem zweiten Viertel führte Spanien bereits mit 24:9.

Von diesem Tempo-Basketball war in der Folge jedoch nicht mehr viel zu sehen, denn im Anschluss dominierten die Spanier vor allem in der Defensive. "Es war für beide Seiten ein schwieriges Spiel, aber unsere Defense war der Schlüssel", sagte Sergio Rodriguez nach dem Spiel.

In Zahlen liest sich dieser Schlüssel wie folgt: Kroatien traf nur ein Viertel seiner Wurfversuche und blieb im vierten Viertel sogar ganze sieben Minuten ohne Punkt. Außer Bojan Bogdanovic kam kein Kroate auf mehr als sieben Punkte. Gasol, Rubio und co. schicken mit dieser Leistung ein erstes deutliches Ausrufezeichen an die Konkurrenz.

Tschechien - Slowenien 60:62 (32:36)

Punkte: Jan Vesely (17) - Jure Balazic (11)

Rebounds: Jan Vesely (7) - Jure Balazic, Mirza Begic (8)

Assists: Jiri Welsch (5) - Goran Dragic (9)

Ganz zäher Turnierbeginn des Gastgebers, der gegen den Underdog aus Tschechien bis zum Schluss zittern musste, bevor der erste Sieg unter Dach und Fach war. Dabei schlotterten den Slowenen in der Schlussphase vor allem von der Freiwurflinie ordentlich die Knie (insgesamt 13/24 FT).

Die beiden NBA-erprobten Goran Dragic und Bostjan Nachbar trafen jeweils nur einen ihrer zwei Versuche und verpassten es damit eine Entscheidung herbeizuführen. Da sich die Tschechen um Wizard Jan Vesely ihrerseits jedoch auch zu viele Fehlwürfe und Ungenauigkeiten leisteten, brachte das Team von Bozidar Maljkovic den knappen Vorsprung nach Hause.

Bei den Slowenen, die im Kollektiv nur knapp 35% aus dem Feld trafen, konnte kein Akteur so richtig überzeugen. Goran Dragic verteilte zwar 9 Assists, blieb ansonsten aber genauso wie Nachbar ziemlich blass.

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