Basketball

BBL: Alba Berlin deklassiert Vechta - Brose Bamberg wahrt Chance auf K.o.-Runde

SID
Alba Berlin hat auch sein drittes Spiel im BBL-Finalturnier gewonnen.

Mitfavorit Alba Berlin hat seine weiße Weste beim Finalturnier der BBL in München problemlos gewahrt. Die Albatrosse deklassierten Rasta Vechta beim 102:72 (58:31) und feierten im dritten Spiel den dritten Sieg.

Am Montag spielt Alba gegen die ebenfalls makellosen MHP Riesen Ludwigsburg (20.30 Uhr/MagentaSport) um den Sieg in Gruppe B. Für die K.o.-Runde war der achtmalige Meister bereits vor dem Spiel am Samstagabend sicher qualifiziert.

"Gerade die erste Hälfte war sehr dominant, auch wie wir das zu Ende gebracht haben, war sehr gut", sagte Albas Lorenz Brenneke bei MagentaSport. Vechtas Chefcoach Pedro Calles bemängelte den schwachen Auftritt in der ersten Hälfte: "Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen."

Im Kampf um die weiteren Play-off-Plätze in der Gruppe B wahrte Brose Bamberg zuvor seine Chancen durch ein 99:83 (58:36) gegen die Fraport Skyliners. Im direkten Duell gegen Vechta am Montag (16.30 Uhr) hat Bamberg das Weiterkommen in der eigenen Hand.

Alle Spiele des BBL Final-Turniers 2020 live bei MagentaSport.

Die Franken können sich sogar eine Niederlage mit weniger als 28 Punkten Differenz erlauben. Vechta reicht ein eigener Sieg ebenfalls zum Einzug ins Viertelfinale. Die spielfreien Frankfurter müssen derweil auf einen Bamberger Sieg oder einen deutlichen Erfolg Vechtas hoffen.

Dafür muss Vechta aber klar besser und schneller ins Spiel finden. Gegen Alba hatten die ersatzgeschwächten Schützlinge von Pedro Calles vor allem in der ersten Halbzeit nicht den Hauch einer Chance. Ab dem dritten Viertel kamen die Niedersachsen besser ins Spiel, der Rückstand war jedoch zu groß.

Brose Bamberg zeigt sich stark verbessert

Bamberg hingegen zeigte sich nach der klaren 74:103-Niederlage gegen die MHP Riesen Ludwigsburg am Donnerstag stark verbessert und wies Frankfurt früh im Spiel in die Schranken. Vor allem die mannschaftliche Ausgeglichenheit wurde zum Bamberger Trumpf, gleich sieben Spieler punkteten zweistellig.

"Defensiv waren wir in der zweiten Hälfte nicht ganz so gut, 83 Punkte sind zu viel. Aber wir wollten ein anderes Gesicht zeigen und den wichtigen Sieg holen", sagte Bambergs Christian Sengfelder bei MagentaSport.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung