Basketball

BBL-Sitzung am Mittwoch: "Es gibt das Ziel zu spielen"

SID
Die BBL will ihre Saison beenden.
© getty

Trotz der ungewissen Zukunft aufgrund der Corona-Pandemie hofft die BBL weiter auf eine Fortsetzung des Spielbetriebs. Dass diverse Vereine jedoch ihre Spieler freistellen, irritiert Liga-Boss Stefan Holz.

"Natürlich sind wir keine Traumtänzer, wir können Szenarien bewerten", sagte Liga-Geschäftsführer Stefan Holz dem SID vor der Videokonferenz der BBL-Vertreter am Mittwoch. "Trotzdem gibt es das Ziel zu spielen, wenn es irgendwie geht", so Holz.

Die Klubs kämpfen um ihre Existenz, ein Saisonabbruch wie in der DEL oder beim Volleyball wird immer wahrscheinlicher. Auch die Option von Geisterspielen soll diskutiert werden. "Alle Varianten sind irgendwo möglich oder denkbar. Letztendlich müssen wir als Liga entscheiden, in welche Richtung das geht", sagte Martin Romig, Geschäftsführer der Crailsheim Merlins, dem SID.

BBL rügt Alleingänge der Klubs

Vor zwei Wochen hatte die Liga beschlossen, "bis auf Weiteres" den Spielbetrieb auszusetzen. Die US-amerikanischen Profis der Klubs sind größtenteils in ihre Heimat zurückgekehrt, Verträge wurden aufgelöst oder auf Eis gelegt. Holz kritisierte den Vorgang im Gespräch mit Sport1: "Wir hatten uns kürzlich schließlich einstimmig auf eine Beschlusslage geeinigt, die Saison wieder aufzunehmen. Die Klubs haben nun im Alleingang Fakten geschaffen."

Holz kann "aus persönlicher Sicht die Situation der Spieler verstehen", fragt sich aber, warum sich die Klubs mit den Spielern nicht auf unbezahlten Urlaub verständigt haben.

Unterdessen haben die Telekom Baskets Bonn mit den verbliebenen Profis "mehrheitlich Kurzarbeit vereinbart", auch s.Oliver Würzburg ging diesen Weg. Weitere Mannschaften wollen dem Beispiel folgen.

 

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