Basketball-WM: Das SPOX-All-Tournament-Team und der MVP

 
Über zwei Wochen begleitete SPOX die WM in China live vor Ort und durfte darum auch beim Voting für den MVP und das All-Tournament Team abstimmen. Hier seht Ihr, für wen SPOX votiert hat.
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Über zwei Wochen begleitete SPOX die WM in China live vor Ort und durfte darum auch beim Voting für den MVP und das All-Tournament Team abstimmen. Hier seht Ihr, für wen SPOX votiert hat.
GUARDS: Ricky Rubio (Spanien): 26,3 Minuten, 16,4 Punkte, 6 Assists, 43,6 Prozent FG, 38,7 Prozent Dreier. Es wirkte erstmals so, dass die Spanier Rubios Team sind. Das machte sich vor allem durch Rubios erhöhtes Scoring bemerkbar.
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GUARDS: Ricky Rubio (Spanien): 26,3 Minuten, 16,4 Punkte, 6 Assists, 43,6 Prozent FG, 38,7 Prozent Dreier. Es wirkte erstmals so, dass die Spanier Rubios Team sind. Das machte sich vor allem durch Rubios erhöhtes Scoring bemerkbar.
Über seine Fähigkeiten als Passgeber muss sowieso nicht diskutiert werden. Es war mal wieder beeindruckend, wie er ein Spiel lenken kann und in wichtigen Phasen einschreitet. Der Vorsprung zu Campazzo war aber minimal.
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Über seine Fähigkeiten als Passgeber muss sowieso nicht diskutiert werden. Es war mal wieder beeindruckend, wie er ein Spiel lenken kann und in wichtigen Phasen einschreitet. Der Vorsprung zu Campazzo war aber minimal.
Bogdan Bogdanovic (Serbien): 28,0 Minuten, 22,9 Punkte, 4,4 Assists, 59,5 Prozent FG, 53 Prozent Dreier. Hätte Serbien das Halbfinale erreicht, hätte er die SPOX-Stimme für den MVP bekommen, so reicht es nur für das All-Tournament Team.
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Bogdan Bogdanovic (Serbien): 28,0 Minuten, 22,9 Punkte, 4,4 Assists, 59,5 Prozent FG, 53 Prozent Dreier. Hätte Serbien das Halbfinale erreicht, hätte er die SPOX-Stimme für den MVP bekommen, so reicht es nur für das All-Tournament Team.
Der Kings-Guard trug zuvor sein Land mit teils abartigen Quoten, die nur durch das Spiel gegen Puerto Rico (1/8 FG) getrübt wurden. Ansonsten war Bogdanovic der mit Abstand dominanteste Spieler in diesem Turnier, wenn auch mit begrenztem Teamerfolg.
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Der Kings-Guard trug zuvor sein Land mit teils abartigen Quoten, die nur durch das Spiel gegen Puerto Rico (1/8 FG) getrübt wurden. Ansonsten war Bogdanovic der mit Abstand dominanteste Spieler in diesem Turnier, wenn auch mit begrenztem Teamerfolg.
Joe Ingles (Australien): 33,9 Minuten, 10,5 Punkte, 6,1 Rebounds, 5,6 Assists, 44,1 Prozent FG, 26,3 Prozent Dreier. Der beste Boomer des Turniers war Mills, aber aus Mangel an Small Forwards (drei Guards nicht erlaubt) fällt die Wahl auf Ingles.
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Joe Ingles (Australien): 33,9 Minuten, 10,5 Punkte, 6,1 Rebounds, 5,6 Assists, 44,1 Prozent FG, 26,3 Prozent Dreier. Der beste Boomer des Turniers war Mills, aber aus Mangel an Small Forwards (drei Guards nicht erlaubt) fällt die Wahl auf Ingles.
Der Jazz-Forward spielte ein überragendes Turnier, mit einer bitteren Ausnahme gegen die Spanier im Halbfinale. Der Wurf war wacklig, aber Ingles war mit seinen Spielmacher-Qualitäten extrem wichtig für die Boomers.
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Der Jazz-Forward spielte ein überragendes Turnier, mit einer bitteren Ausnahme gegen die Spanier im Halbfinale. Der Wurf war wacklig, aber Ingles war mit seinen Spielmacher-Qualitäten extrem wichtig für die Boomers.
Luis Scola (Argentinien): 29,5 Minuten, 17,9 Punkte, 8,1 Rebounds, 43,4 Prozent FG, 37,9 Prozent Dreier. Wer hätte das vor dem Turnier gedacht? Mit 39 Jahren spielte er ein überragendes Turnier und stellte auch reihenweise gute NBA-Verteidiger bloß.
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Luis Scola (Argentinien): 29,5 Minuten, 17,9 Punkte, 8,1 Rebounds, 43,4 Prozent FG, 37,9 Prozent Dreier. Wer hätte das vor dem Turnier gedacht? Mit 39 Jahren spielte er ein überragendes Turnier und stellte auch reihenweise gute NBA-Verteidiger bloß.
In der argentinischen Maschinerie war er zusammen mit Campazzo der Mann für die außergewöhnlichen Momente. Serbien und Frankreich werden wohl noch lange Albträume vom Oldie haben.
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In der argentinischen Maschinerie war er zusammen mit Campazzo der Mann für die außergewöhnlichen Momente. Serbien und Frankreich werden wohl noch lange Albträume vom Oldie haben.
Marc Gasol (Spanien): 28,5 Minuten, 14,4 Punkte, 5,5 Rebounds, 4,1 Assists, 42,5 Prozent FG, 22,6 Prozent Dreier. Und noch so ein Veteran. Während Gasol in Toronto im Prinzip nur ein hochdekorierter Rollenspieler ist, war er für Spanien das Herz.
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Marc Gasol (Spanien): 28,5 Minuten, 14,4 Punkte, 5,5 Rebounds, 4,1 Assists, 42,5 Prozent FG, 22,6 Prozent Dreier. Und noch so ein Veteran. Während Gasol in Toronto im Prinzip nur ein hochdekorierter Rollenspieler ist, war er für Spanien das Herz.
Kaum jemand hätte wohl geglaubt, dass Gasol offensiv noch einmal so dominieren kann wie gegen Australien, er tat es trotzdem. Als defensiver Anker, auch ohne große Sprungkraft, spielte er ebenso auf absolutem Top-Niveau.
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Kaum jemand hätte wohl geglaubt, dass Gasol offensiv noch einmal so dominieren kann wie gegen Australien, er tat es trotzdem. Als defensiver Anker, auch ohne große Sprungkraft, spielte er ebenso auf absolutem Top-Niveau.
HONORABLE MENTIONS: Facundo Campazzo (Argentinien): 29,2 Minuten, 13,3 Punkte, 7,8 Assists, 41,8 Prozent FG, 39,1 Prozent Dreier. Wie schon erwähnt, auch Campazzo hätte einen Platz im Team verdient gehabt. Sein Spiel, seine Übersicht war eine Augenweide.
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HONORABLE MENTIONS: Facundo Campazzo (Argentinien): 29,2 Minuten, 13,3 Punkte, 7,8 Assists, 41,8 Prozent FG, 39,1 Prozent Dreier. Wie schon erwähnt, auch Campazzo hätte einen Platz im Team verdient gehabt. Sein Spiel, seine Übersicht war eine Augenweide.
Tomas Satoransky (Tschechien): 33,2 Minuten, 15,5 Punkte, 5,6 Rebounds, 8,8 Assists, 44,6 Prozent FG, 48,1 Prozent Dreier. Sein Spiel strotzt vor Intelligenz, es macht einfach Spaß, ihm zuzusehen. Auf Guard war die Konkurrenz aber viel zu groß.
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Tomas Satoransky (Tschechien): 33,2 Minuten, 15,5 Punkte, 5,6 Rebounds, 8,8 Assists, 44,6 Prozent FG, 48,1 Prozent Dreier. Sein Spiel strotzt vor Intelligenz, es macht einfach Spaß, ihm zuzusehen. Auf Guard war die Konkurrenz aber viel zu groß.
Patty Mills (Australien): 33,9 Minuten, 22,8 Punkte, 3,9 Assists, 49,6 Prozent FG, 40,4 Prozent Dreier. Mills‘ Scoring trug die Boomers. Er war der perfekte Zielspieler für dieses Team, der stets in Bewegung war und jede Menge schwere Würfe traf.
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Patty Mills (Australien): 33,9 Minuten, 22,8 Punkte, 3,9 Assists, 49,6 Prozent FG, 40,4 Prozent Dreier. Mills‘ Scoring trug die Boomers. Er war der perfekte Zielspieler für dieses Team, der stets in Bewegung war und jede Menge schwere Würfe traf.
Evan Fournier (Frankreich): 28,2 Minuten, 19,8 Punkte, 3,0 Assists, 42,0 Prozent FG, 41,0 Prozent Dreier. Die französische Offense hing am Tropf des Magic-Guards. So gut das Team war, Fourniers Shotmaking war das Salz in der Suppe für die Equipe.
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Evan Fournier (Frankreich): 28,2 Minuten, 19,8 Punkte, 3,0 Assists, 42,0 Prozent FG, 41,0 Prozent Dreier. Die französische Offense hing am Tropf des Magic-Guards. So gut das Team war, Fourniers Shotmaking war das Salz in der Suppe für die Equipe.
Nikola Jokic (Serbien): 22,6 Minuten, 11,5 Punkte, 7,5 Rebounds, 4,8 Assists, 68 Prozent FG, 40 Prozent Dreier. Er wurde von Coach Sasa Djordjevic leider oft als Vierer gebracht, nicht ideal für den Joker, der dennoch oft zu überzeugen wusste.
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Nikola Jokic (Serbien): 22,6 Minuten, 11,5 Punkte, 7,5 Rebounds, 4,8 Assists, 68 Prozent FG, 40 Prozent Dreier. Er wurde von Coach Sasa Djordjevic leider oft als Vierer gebracht, nicht ideal für den Joker, der dennoch oft zu überzeugen wusste.
Rudy Gobert (Frankreich): 26,2 Minuten, 10,1 Punkte, 9,1 Rebounds, 1,9 Blocks, 62,8 Prozent FG. Es schien Goberts Turnier zu werden, nicht zuletzt durch die starke Vorstellung gegen die USA. Im Halbfinale und Spiel um Platz drei eher schwach.
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Rudy Gobert (Frankreich): 26,2 Minuten, 10,1 Punkte, 9,1 Rebounds, 1,9 Blocks, 62,8 Prozent FG. Es schien Goberts Turnier zu werden, nicht zuletzt durch die starke Vorstellung gegen die USA. Im Halbfinale und Spiel um Platz drei eher schwach.
MVP: Luis Scola. Keiner steht so sehr für die argentinische Überraschung wie der 39-Jährige. Der Power Forward nahm sein Team in den entscheidenden Phasen auf den Rücken und führte sie ins Finale.
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MVP: Luis Scola. Keiner steht so sehr für die argentinische Überraschung wie der 39-Jährige. Der Power Forward nahm sein Team in den entscheidenden Phasen auf den Rücken und führte sie ins Finale.
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