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Basketball

Heyder betrachtet FC Bayern mit Argwohn

SID
Wolfgang Heyder (l.) beobachtet die Transfers des FC Bayern genau
© getty

Manager Wolfgang Heyder von den Brose Baskets Bamberg betrachtet die Transferpolitik von Konkurrent FC Bayern München mit gemischten Gefühlen und einem gewissen Argwohn.

Für die im Oktober beginnende neue Saison hätten sich "die Rollen verschoben, da der FC Bayern richtig Gas gibt", sagte Heyder in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Die Münchner, in der abgelaufenen Saison im Halbfinale gegen Bamberg ausgeschieden, haben ihren Kader für die kommende Spielzeit bereits erheblich verstärkt und dabei auch Spitzenpersonal anderer Bundesliga-Klubs abgeworben. Der FC Bayern verfüge "natürlich über die Mittel" für diese Vorgehensweise, sagte Heyder, kritisierte aber auch, es sei nicht gut für die Bundesliga, "wenn hier andere Budgets aufgerufen werden, als sie im Basketball-Markt üblich sind".

Heyder: Müssen kreativ sein

Der Etat der Basketball-Abteilung des FC Bayern, die sich unabhängig von den Fußballern finanziert, soll für die kommende Saison bei über zehn Millionen Euro liegen. "In dem Bereich", sagte Heyder, "sind wir nicht." Die neue Saison werde deshalb "eine ganz neue Herausforderung, da darf man sich nichts vormachen". Bamberg müsse "die Dinge einfach anders machen, wir müssen kreativ sein", um dem FC Bayern die Stirn bieten zu können.

Längst nicht aufgegeben hat Heyder seinen Spielmacher Anton Gavel, der angeblich nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2014 zu den Münchnern wechselt. Nach Rücksprache mit Gavels Agenten Patrick King, von dem er "noch nie angelogen" worden sei, könne er sagen: "Es existiert kein Vertrag oder Vorvertrag." Sollte Gavel in der Tat gehen wollen, "werden wir es sportlich nehmen, wir werden bei ihm aber immer versuchen, mitzumischen".

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