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Kanu - Brendel mit Kritik nach Trainerwechsel: Dittmer ein "Bauernopfer"

SID
SEBASTIAN BRENDEL (Kanu-Rennsport): Der "König der Canadier" will seinen Thron in Tokio verteidigen - und das gleich doppelt. Nach zweimal Gold in Rio und einem Olympiasieg in London nimmt Brendel nun den nächsten Anlauf. Im Zweier ist er mit …

Der dreimalige Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel hat den Deutschen Kanu-Verband (DKV) für den Umgang mit dem scheidenden Bundestrainer Andreas Dittmer scharf kritisiert. Die aus Sicht des Potsdamers unfaire Behandlung habe Dittmer "keine Aussicht auf eine weitere Zusammenarbeit" gegeben, sagte der Brendel der Märkischen Allgemeinen Zeitung.

Dittmer, ebenfalls dreimaliger Canadier-Olympiasieger, verlässt den DKV nach nur einem Jahr wieder und wird Bundestrainer in Kanada, wo er bereits zuvor gearbeitet hatte. Nach dem schlechtesten Abschneiden der Canadier bei den Olympischen Spielen seit 1968 sei sein Trainer "jetzt leider ein Bauernopfer", sagte Brendel.

DKV-Präsident Thomas Konietzko wies den Vorwurf zurück. Für das Abschneiden in Tokio mit nur einmal Bronze im Canadier-Zweier mit Brendel und Partner Tim Hecker sei "ein ganzes Team verantwortlich. Andreas hatte nur zehn Monate Zeit. Wir machen ihm keinen Vorwurf", sagte Konietzko. Wer die Nachfolge antritt, ist noch offen.

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