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Mehrsport

Wegen Russland: Ulrike Nasse-Meyfarth kritisiert IOC-Präsident Bach

SID
Thomas Bach wurde deutlich kritisiert.

Hochsprung-Legende Ulrike Nasse-Meyfarth (64) sieht die Arbeit von IOC-Präsident Thomas Bach (67) kritisch - besonders die vermeintliche Nähe zu Russland trotz all der Dopingskandale stört die Doppel-Olympiasiegerin.

"Er baut den Russen immer wieder Brücken - eine fragwürdige Angelegenheit", sagte Nasse-Meyfarth in einem Interview mit der Sport Bild, den Grund dafür sieht sie in Bachs "Busenfreundschaft zu Putin".

Nasse-Meyfarth hofft, dass die Athleten und Athletinnen in der Sportpolitik "zunehmend Einfluss auf derlei und andere Fragen nehmen können. Da verspreche ich mir viel von der vom Fechter Max Hartung initiierten Vereinigung 'Athleten Deutschland', weniger bis nichts von der vorm Präsidenten kuschenden, auch mit einer Deutschen besetzten IOC-Athletenkommission."

Bach müsse zudem noch beweisen, "dass er seine Nachhaltigkeitsideen aus der Agenda 2020 tatsächlich verwirklicht. Und er sollte mit Olympia nicht weiter in totalitäre Staaten gehen", sagte Nasse-Meyfarth: "Bach muss mehr Mut und Konsequenz haben, nur Veranstalter reinzunehmen, die dem Gigantismus abschwören und die Menschenrechte achten. Die Winterspiele 2022 in China stehen mal wieder für das Gegenteil."

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