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Deutschland-Achter souverän im Finale

SID
Deutschland zieht ins Finale ein

Der Deutschland-Achter ist dem fünften EM-Titel in Folge einen Schritt nähergekommen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) gewann im tschechischen Racice seinen Vorlauf in 5:47,55 Minuten souverän vor Russland und der Ukraine.

Die Olympiazweiten von Rio zogen damit direkt ins Finale am Sonntag (14.33 Uhr) ein. "Wir sind vorne schnell los, konnten uns gleich lösen und den Vorsprung bis zur 1.000-m-Marke auf eine Länge ausbauen. Diese Aufgabe hat die Mannschaft souverän und gut gelöst", meinte ein zufriedener Bundestrainer Uwe Bender. Felix Wimberger, der nach 2014 wieder einen Platz im Achter inne hat, blickte voraus: "Das Rennen sollte uns Selbstvertrauen geben. Im Finale müssen wir aber noch einen draufpacken."

Die Mitfavoriten strauchelten überraschend: Die Niederlande, in Brasilien immerhin Dritter, und Olympiasieger Großbritannien kamen im zweiten Vorlauf hinter Rumänien (5:42,96 Minuten) und Polen nur auf die Ränge drei und vier und müssen am Samstag im Hoffnungslauf antreten.

In den 14 olympischen Klassen gab es am Freitag insgesamt zwei deutsche Vorlaufsiege. Neben dem Achter gewannen auch Lucas Schäfer und Jason Osborne (Marburg/Mainz) im Leichtgewichts-Doppelzweier.

Eine Enttäuschung erlebten Felix Drahotta (Leverkusen), Olympia-Zweiter 2016 im Achter, und Anton Braun (Berlin) im Zweier. Das Duo belegte im Vorlauf nur den fünften Platz und muss nun ebenfalls auf den Hoffnungslauf am Samstag setzen.

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