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"Badezimmer-Gesetz" gekippt: NCAA-Rückzug?

Von Ben Barthmann
Die NCAA hat Probleme mit dem "Badezimmer-Gesetz"

Die sogenannte "Bathroom Bill" in North Carolina hatte zuletzt dazu geführt, dass unter anderem mehrere Sportevents aus dem Bundestaat geflüchtet waren. Mit einer Zurücknahme des Gesetzes will der Senat des Staates die Veranstalter zurücklocken. Die NCAA denkt nun darüber nach, Finalspiele erneut in North Carolina auszutragen.

In North Carolina war vor einiger Zeit beschlossen worden, dass Transgender die Toilette des Geschlechtes auf ihrer Geburtsurkunde aufsuchen müssen und sich in dieser Frage nicht frei entscheiden dürfen. Dieser Entschluss hatte zu massiver Kritik geführt und nicht nur die NCAA zu einem Rückzug aus dem Bundesstaat der USA veranlasst: So werde man den Staat nicht für College-Finalspiele im Zeitraum von 2018 bis 2022 berücksichtigen. Auch die NBA hatte ihr All-Star-Game aus Charlotte verlegt.

Mit dem Kippen des Gesetzes denkt die NCAA nun an eine Rückkehr, erklärte Präsident Mark Emmert. Der Beschluss sei aber noch nicht endgültig: "Wir hatten Probleme mit vier Aspekten des Gesetzes. Sie haben jetzt zwei oder drei entfernt, aber ist das wirklich genug?" In der kommenden Woche will man die Entscheidung bekanntgeben.

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