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Mehrsport

Surf-Star Fanning wird gefeiert

SID
Mick Fanning hatte im Juli eine Hai-Attacke überlebt
© getty

Den vierten WM-Titel knapp verpasst, aber große Anerkennung für seinen tapferen Kampf gewonnen: Der australische Surf-Star Mick Fanning ist nach seinem Ausscheiden im Halbfinale der Pipe Masters vor der hawaiianischen Insel O'ahu von Fans, Medien und dem neuen Weltmeister Adriano De Souza gefeiert worden.

"Er ist ein wahrer Champion", sagte der Brasilianer: "Er ist der stärkste Mann, den ich je getroffen habe." Fanning sei ein "moderner Held über den Sport hinaus", schrieb der Sydney Morning Herald.

Fanning, der im Juli den lebensgefährlichen Angriff eines großen Hais vor laufenden TV-Kameras abgewehrt hatte, war kurz vor seinem Drittrunden-Heat vom plötzlichen Tod seines großen Bruders Peter informiert worden.

"Jedes Mal Tränen in den Augen"

Der 34-Jährige paddelte dennoch mit seinem Surfbrett auf den Pazifik und zog ins Halbfinale ein. "Mir stehen jedes Mal die Tränen in den Augen, wenn ich in die Wellen gehe", gab er einen Einblick in sein Seelenleben.

Durch die knappe Niederlage gegen Gabriel Medina (Brasilien) fiel die Entscheidung zugunsten De Souzas, der von seinen Emotionen übermannt wurde. Der 28-Jährige aus Sao Paulo widmete den Titel Ricardo dos Santos. De Souzas Landsmann war im Januar vor seinem Haus getötet worden. Ein Polizist soll dreimal auf den unbewaffneten Sportler geschossen haben.

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