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Pistorius will Einspruch einlegen

SID
Oscar Pistorius soll seine Freundin durch die Badezimmertür erschossen haben
© getty

Paralympics-Gewinner Oscar Pistorius aus Südafrika wird gegen seine Verurteilung wegen Mordes Einspruch einlegen. Dies erklärte sein Rechtsanwalt Barry Roux bei der Kautionsverhandlung in Pretoria. Der 29-jährige Pistorius steht vor einer Haftstrafe von mindestens 15 Jahren.

Der zuvor wegen fahrlässiger Tötung seiner Freundin zu fünf Jahren Haft verurteilte Pistorius war am vergangenen Donnerstag in Bloemfontaine des Mordes für schuldig befunden worden. Das oberste Berufungsgericht folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Pistorius hatte Reeva Steenkamp am Valentinstag 2013 in seinem Haus erschossen.

Der Antrag auf Kaution wurde am Dienstag bewilligt, gegen eine Zahlung von 10.000 Rand (640 Euro) darf der "Blade Runner" zurück in den Hausarrest und muss nicht wieder ins Gefängnis. In Absprache mit einem Beamten kann Pistorius das Gelände zeitweise verlassen, der Bewegungsradius beträgt 20 Kilometer. Der Sprinter wird ein elektronisches Überwachungsgerät am Handgelenk tragen.

Ein Fünftel seiner ursprünglichen Strafe hat der "Blade Runner" im Gefängnis abgesessen, am 20. Oktober wurde er in den Hausarrest überstellt. Wann er wieder ins Gefängnis muss, ist unklar. Vermutlich wird dies Anfang des neuen Jahres geschehen.

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