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Deutscher bei Oxford-Cambrigde

SID
Im vergangenen Jahr hatten die Ruderer von Oxford (l.) die Nase vorn
© getty

Das prestigeträchtigste Ruderduell der Welt findet am kommenden Sonntag wieder mit deutscher Beteiligung statt: Bei der 160. Austragung des Duells der Universitäten Oxford und Cambridge auf der Themse in London sitzt der Duisburger Helge Grütjen im Achter von Herausforderer Cambridge. Das Traditionsrennen über 6,8 Kilometer fand erstmals 1829 statt.

Grütjen ist mit 26 Jahren der Älteste und mit 2,04 m der Längste im Cambridge-Boot. Der Rheinländer ist ein Quereinsteiger. Vor seiner Ankunft in Cambridge 2010 hatte er noch nie gerudert, inzwischen gilt er aber nicht zuletzt dank seiner Kraftwerte als wichtige Stütze der Außenseiter-Crew. "Ich habe mich zwei Jahre total auf das Rennen fokussiert, für diesen Tag habe ich alles gegeben", sagte Grütjen dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Im vergangenen Jahr, in dem Grütjen noch im zweiten Cambridge-Achter saß, hatte Oxford nach einer Fahrzeit von 17:28 Minuten mit einem Vorsprung von 1 1/3 Längen gewonnen und damit seinen insgesamt 77. Sieg gefeiert. Cambridge hat 81 Erfolge auf seinem Konto. Einmal (1877) endete der Zweikampf der beiden Vorzeige-Universitäten unentschieden.

Oxford-Cambridge ist alljährlich ein vielbeachtetes Event. Viele Tausend Zuschauer säumen das Themse-Ufer im Westen der britischen Metropole zwischen Putney und Mortlake. Die BBC wird das Rennen wieder live im Fernsehen übertragen, der Vertrag mit den Organisatoren wurde in der vergangenen Woche bis 2021 verlängert. Ab 2015 werden erstmals auch die Frauen beider Universitäten am gleichen Tag wie die Männer gegeneinander antreten.

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