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Verschärftes Anti-Doping-Gesetz in Spanien

SID
Vor allem ein Name ist mit den jüngsten Doping-Skandalen in Spanien verbunden: Eufemiano Fuentes
© getty

Das spanische Parlament hat nach den Skandalen im eigenen Sport im Eilverfahren ein verschärftes Anti-Doping-Gesetz beschlossen.

Nach den Skandalen im eigenen Sport und dem weltweit aufsehenerregenden Fall um den verurteilten Dopingarzt Eufemiano Fuentes ging es Sportmninister Jose Ignacio Wert darum, den Ruf des Landes vor allem vor dem Hintergrund zweier Olympia-Bewerbungen zu verbessern: Madrid kämpft am 7. September in Buenos Aires gegen Istanbul und Tokio um die Ausrichtung der Sommerspiele 2020. Barcelona möchte wie München die Winterspiele 2022.

Das neue Gesetz sieht deutlich mehr Kompetenzen für die nationale Anti-Doping-Agentur AEA vor und beinhaltet Strafen gegen Dopingsünder bis zu 400.000 Euro. Ein zentrales Gericht soll künftig über die Leistungsmanipulation durch Athleten und über deren Hintermänner urteilen.

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