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Favoriten Boll und Ovtcharov im Achtelfinale

SID
Timo Boll bei den Olympischen Spielen 2012 in London
© Getty

Rekord-Europameister Timo Boll ist bei der Tischtennis-EM erfolgreich in die "Mission Titelverteidigung" gestartet. Der Olympia-Dritte und Herausforderer Dimitrij Ovtcharov nahm im dänischen Herning ebenfalls die ersten beiden Hürden auf dem Weg zum Traumfinale.

Insgesamt stehen zehn deutsche Männer und Frauen in den Achtelfinals am Samstag. Im Doppel haben Ovtcharov mit seinem weißrussischen Partner Wladimir Samsonow und die Kroppacher Kristin Silbereisen/Wu Jiaduo bereits Bronze sicher. Die beiden Teams bestreiten am Samstag ihre Halbfinal-Partien.

Der topgesetzte Boll (Düsseldorf) erreichte mit 4:0-Siegen gegen den Tschechen Thomas Konecny sowie in der zweiten Runde gegen den Ukrainer Jaroslaw Schmudenko das Feld der besten 16. In beiden Partien gab er jeweils nur 19 Punkte ab, nun trifft er auf den Polen Daniel Gorak. Der 24-jährige Ovtcharov setzte sich zunächst gegen den Belgier Robin Devos 4:0 durch, hatte dann beim 4:2 gegen den Spanier Carlos Machado erheblich mehr Mühe.

Aus für Barthel und Süß

"Ich habe zuletzt im Training etwas heruntergefahren, um hier möglichst frisch an den Start gehen zu können", meinte Boll. Überraschend ausgeschieden ist Lokalmatador Michael Maze. Der Europameister von 2009 und laut Setzliste mögliche Boll-Halbfinal-Kontrahent unterlag in der ersten Runde dem Österreicher Stefan Fegerl 2:4.

Die insgesamt zwölf deutschen Einzelstarter bei den Frauen und Männern überstanden zunächst komplett die erste Runde. Für eine echte Überraschung sorgte dabei der 20-jährige Patrick Franziska (Fulda), der den EM-Dritten Aleksandar Karakasevic aus Serbien 4:3 bezwang. In die Runde der besten 16 am Samstag zogen dann neben Boll und Ovtcharov noch Franziska, Patrick Baum (Düsseldorf), Bastian Steger (Saarbrücken) und Ruwen Filus (Grenzau) ein. Nur Christian Süß (Düsseldorf) schied aus.

Auch Frauen stark

Die fünf deutschen Frauen hatten auch nur einen Ausfall zu beklagen. Die an Nummer zwei gesetzte Wu Jiaduo, Kristin Silbereisen (beide Kroppach), Irene Ivancan (Berlin) und Sabine Winter (Kolbermoor) feierten ihre zweiten Siege. Lediglich Zhenqi Barthel (Bingen) schied durch ein 1:4 gegen die Ungarin Georgina Pota aus.

"Ich habe im Moment nicht so viel Selbstvertrauen, fühle mich nicht so stark", sagte Barthel: "Sie hat gar nicht so gut gespielt, und ich kann das auch gewinnen, aber in den entscheidenden Situationen fehlt was."

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