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Deutschen Volleyballern drohen härtere Gegner

SID
Neu-Bundestrainer Vital Heynen (r.) wird das DVV-Team zum Quali-Turnier in Berlin führen
© Getty

Den deutschen Volleyballern drohen beim entscheidenden Olympia-Qualifikationsturnier vom 8. bis 10. Juni in Berlin härtere Gegner als bisher gedacht. Gut einen Monat vor Beginn der Veranstaltung änderte der Volleyball-Weltverband FIVB noch einmal seine Qualifikations-Richtlinien. Den letzten Test vor dem Qualifikationsturnier gewann Deutschland im dritten Trainingsspiel gegen Slowenien 3:1

Die deutsche Mannschaft bekommt es nun mit dem in der Weltrangliste zweitbesten und fünftbesten noch nicht für London qualifizierten Team zu tun. Mit Bulgarien oder Serbien droht nun zumindest ein Weltklasseteam als Gegner. Zudem könnten Ägypten oder Venezuela sowie Indien gegen Deutschland um ein Olympia-Ticket spielen.

"Es ist natürlich äußerst unglücklich, wenn knapp einen Monat vor der Olympia-Qualifikation nochmals der Modus verändert wird. Es geht um die Olympischen Spiele, um den wichtigsten sportlichen Wettkampf, und da wäre ein professionellerer Umgang wünschenswert", sagte Verbands-Geschäftführer Jörg Ziegler: "Für unsere Mannschaft ändert sich aber nichts Grundlegendes - sie müssen alle schlagen."

Den letzten Test vor dem ersten Olympia-Qualifikationsturnier in Sofia kommende Woche haben die deutschen Männer unterdessen gewonnen: In Heidelberg siegte die Mannschaft des neuen Bundestrainers Vital Heynen am Donnerstag im dritten Trainingsspiel gegen Slowenien 3:1 (25:21, 25:16, 15:25, 30:28).

Zuvor hatte es in den Trainingsspielen ein 0:4 sowie ein 3:2 gegeben. "Ich wusste, dass noch viel Arbeit vor uns liegt und das hat sich bestätigt", sagte Bundestrainer Heynen nach den Testspielen.

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