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Wasserballer weiter im Rennen um Olympia

SID
Die deutschen Wasserballer behielten gegen Rumänien mit 10:9 die Oberhand
© Getty

Die deutschen Wasserballer haben ihren Startplatz für das Olympia-Qualifikationsturnier sicher und eine EM-Medaille vor Augen. Durch das 10:9 (4:2, 2:3, 2:2, 2:2) gegen Rumänien schaffte die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) am Montagabend den Einzug ins Viertelfinale bei der Europameisterschaft in Eindhoven.

Vom 1. bis 8. April kann sie sich zudem im kanadischen Edmonton für London qualifizieren. "Das war heute ein ganz wichtiger Schritt Richtung Olympia", sagte Bundestrainer Hagen Stamm.

Im EM-Viertelfinale kämpft Deutschland am Mittwoch (18.00 Uhr) gegen den Sieger der Partie zwischen Weltmeister Italien und dem WM-Achten Griechenland um den Einzug in die Runde der letzten Vier. Darüber hinaus hat die deutsche Mannschaft auch das Ticket für die Europameisterschaft in zwei Jahren in Budapest bereits sicher.

Zuletzt hatte es bei der EM in Wien 1995 mit Bronze eine Medaille gegeben. Die bisher letzten Europameistertitel datieren aus den Jahren 1981 und 1989 - damals mit dem Spieler Hagen Stamm.

Sieg trotz Grippeschwächung

Deutschland ging erneut geschwächt in das Duell mit den Rumänen. Tobias Kreuzmann (Duisburg) sowie die Spandauer Fabian Schroedter und Andreas Schlotterbeck hatten noch mit den Folgen einer Grippe zu kämpfen und kamen nur zu Kurzeinsätzen. "Dadurch konnten wir kaum auswechseln, das ging ganz schön an die Substanz", sagte Stamm.

Dennoch ging das DSV-Team früh in Führung, konnte diese im Verlauf der Partie allerdings nicht entscheidend ausbauen. In der Schlussphase entwickelte sich dann ein Krimi, in dem Deutschlands Torhüter Alexander Tchgir über sich hinauswuchs.

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