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NADA erhält Akteneinsicht bei Staatsanwaltschaft

SID
Die Berichte um Doping in Erfurt sorgen für Aufsehen
© Getty

In der Affäre um mit UV-Licht behandeltes Blut von Sportlern erhält die Nationale Anti-Doping Agentur (NADA) Akteneinsicht bei der Staatsanwalt Erfurt. Hintergrund ist der mögliche Verstoß eines Sportmediziners gegen das Arzneimittelgesetz, wie die NADA am Montag mitteilte. Außerdem bestätigte sie einen Bericht der ARD vom Sonntag. Demnach soll ein Erfurter Mediziner das Blut von 28 Athleten, deren Namen der ARD bekannt sind, in seinen Praxisräumen einer UV-Behandlung unterzogen haben.

"Wir erhoffen uns aus den neuen Unterlagen weitere Anhaltspunkte, um entscheiden zu können, bei welchen Sportlern wir weiter vorgehen", sagte die NADA-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann.

Unter den Sportlerinnen und Sportlern aus dem Eisschnelllauf, Radsport und der Leichtathletik sollen sich sowohl Top-Athleten als auch erfolgreiche Nachwuchssportler befinden. Darunter seien einige, die zum Zeitpunkt der Behandlung noch minderjährig waren, hieß es in einer Mitteilung der ARD vom Sonntag.

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