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Kutscher muss sich vor Tribunal verantworten

SID
Springreiter Marco Kutscher gehört zu den besten Reitern Deutschlands
© sid

15 Monate nach Olympia und anhaltender Doping-Vorwürfe hat sich der Reit-Weltverband dazu entschieden, den deutschen Springreiter Marco Kutscher vor das FEI-Tribunal zu zitieren.

Der Reit-Weltverband FEI hat 15 Monate nach den olympischen Reit-Wettbewerben in Hongkong Konsequenzen aus den anhaltenden Doping-Anschuldigungen gegen die deutsche Mannschaft gezogen.

Springreiter Marco Kutscher (Hörstel) muss sich demnächst dem FEI-Tribunal stellen. Der damalige deutsche Mannschaftstierarzt Björn Nolting soll von der Liste der FEI-Tierärzte gestrichen werden und der ehemalige Generalsekretär des deutschen Verbandes (FN), Hanfried Haring, soll seinen Platz im FEI-Bureau, dem Führungsorgan des Verbandes, verlieren.

Das sind bislang unveröffentlichte Empfehlungen einer Untersuchungskommission unter dem Briten Lord Stevens, die die Vorfälle bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking um die nicht angemeldete Behandlung von Marco Kutschers Pferd Cornet Obolensky untersucht hat. Die FEI kündigte am Dienstag auf seiner Generalversammlung in Kopenhagen an, den Empfehlungen der Kommission folgen zu wollen.

"Die Veröffentlichung dieser Inhalte wurde auch höchste Zeit. Wir drängen bei der FEI schon seit Wochen darauf, dass der gesamte Bericht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird", sagte Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), in einer ersten Stellungnahme. Bislang waren immer nur Teile des Berichts an die Öffentlichkeit gelangt.

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