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Leichtathletik

Dopingsperren mit gerichtlichem Nachspiel

SID
Über 100 Meter liegt die persönliche Bestzeit von Yohan Blake bei 9,93 Sekunden
© Getty

Nachdem zwei seiner Sprinter wegen Dopings verurteilt worden sind, will der jamaikanische Verein von Sprint-Star Usain Bolt den Hersteller eines Nahrungsergänzugsmittels verklagen.

Die Dopingsperren gegen Klubkollegen von Starsprinter Usain Bolt haben möglicherweise ein gerichtliches Nachspiel.

Bolts jamaikanischer Verein Racers Track Club (RTC) will nach der Verurteilung von Marvin Anderson und Yohan Blake wegen Dopings mit der verbotenen Substanz Tuaminoheptan den Hersteller eines Nahrungsergänzungsmittels verklagen. RTC-Präsident Glen Mills wirft dem Unternehmen Täuschung vor.

Aufschriften wurden geändert

Laut Mills sollen seine Athleten beim Kauf des Produktes durch die Verpackungsaufschrift und den Beipackzettel in die Irre geführt worden sein.

"Zum Zeitpunkt des Einkaufes stand glasklar zu lesen, dass das Produkt den Vorschriften der Welt-Anti-Doping-Agentur und der nationalen Anti-Doping-Agentur entspricht. Nachdem der Fall unserer Sportler bekannt geworden war, hat man die Aufschrift zunächst verändert und später schließlich ganz entfernt", erläuterte Mills den Ansatz für die Klage.

Anderson und Blake waren in der Vorwoche für drei Monate gesperrt worden. Beide hatten allerdings ebenso wie zwei weitere positiv getestete Athleten Doping gestanden.

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