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Leichtathletik

Steffi Nerius bekräftigt Karriere-Ende

SID
Steffi Nerius holte am Dienstag sensationell das erste WM-Gold für Deutschland
© Getty

Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius hat ausgeschlossen, trotz ihres WM-Goldes ihre Karriere fortzusetzen. Für ein weiteres Jahr fehle die Motivation, erklärte die 37-Jährige.

"Ich höre auf. Niemand kann mich umstimmen. Es war einfach perfekt. Man sollte aufhören, wenn es am Schönsten ist", sagte die 37-jährige Steffi Nerius am Morgen nach ihrem Triumph bei der Leichtathletik-WM in Berlin: "Für ein weiteres Jahr kann ich mich nicht mehr motivieren."

Drei Wettkämpfe plant die Leverkusenerin nun noch: Am 26. August im thüringischen Sondershausen, am 6. September beim DKB-Cup-Finale in Elstal vor den Toren Berlins und beim Weltfinale am 13. September im griechischen Thessaloniki. Ende des Jahres soll es dann eine große Abschiedsparty geben.

Als die WM im Dezember 2004 an Berlin vergeben worden war, habe sie sich bereits vorgenommen, im Olympiastadion den Schlusspunkt setzen zu wollen. "Sonst hätte ich womöglich schon eher aufgehört."

Nerius, die für die WM in zwei Jahren in Daegu/Südkorea als Titelverteidigerin gesetzt wäre, tritt am 1. Oktober eine Trainerstelle in der Behindertensport-Abteilung ihres Vereins Bayer Leverkusen an. "Dann beginnt für mich der normale Arbeitsalltag mit einer 40-Stunden-Woche."

Steffi Nerius holt erstes Gold für Deutschland!

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