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Hahlbrock bei Sieg von Souter auf Platz elf

SID
Für die Crew von Silke Hahlbrock reichte es bei der WM nur zu zwei Siegen in elf Duellen
© Getty

Die Australierin Nicole Souter hat sich zur neuen Match-Race-Weltmeisterin gekrönt. Die deutsche Crew um Silke Hahlbrock segelte in Schweden nur auf den elften Rang.

Silke Hahlbrock und ihr Team vom Hamburger Segel-Club (HSC) haben bei der Match Race Weltmeisterschaft für Frauen Platz elf belegt. Die Weltranglisten-Sechsten kamen im Feld der zwölf Teilnehmerinnen aus sieben Nationen auf der Ostsee vor Lysekil (Schweden) in der Vorrunde nur auf zwei Siege in elf Duellen.

Damit hatte das einzige deutsche Team in Schweden bereits den Sprung ins Viertelfinale der besten sechs Crews verpasst. Die Viertelfinalrunde musste die WM-Wettfahrtleitung im Anschluss aufgrund stürmischer Winde komplett absagen und schickte die besten vier Steuerfrauen direkt in die Halbfinal-Begegnungen.

Souter krönt sich zur Weltmeisterin

Dort konnten sich die Australierin Nicole Souter und die Schwedin Marie Björling nach zweijähriger Wettkampfpause durchsetzen. Den Titel der Match-Race-Weltmeisterinnen sicherte sich bei fast perfekten Segelbedingungen und Winden um 15 Knoten die Australierin Souter, die in einem packenden Finale Lokalmatadorin Björling 3:0 besiegte.

"Alle Vorhersagen sprachen gegen uns. So konnten wir ohne Druck segeln", freute sich Souter über ihren Titel-Coup. Björling gewann das fünfte WM-Silber in ihrer Segelkarriere. Dritte wurde ihre Landsfrau Anna Kjellberg, die im Duell um Platz drei Titelverteidigerin Claire Leroy aus Frankreich 2:0 bezwang.

Hoffen auf die EM

"Uns hat in diesem Jahr einfach die Routine gefehlt, um ganz vorne mit zu spielen", kommentierte Silke Hahlbrock Rang elf, "wir konzentrieren uns jetzt auf die Europameisterschaft, die am Mittwoch in Dänemark beginnt."

Auch Nadine Stegenwalner, designierte Sportdirektorin des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), hofft nun auf ein gutes EM-Ergebnis: "Das Resultat ist schon ein bisschen enttäuschend.

Die Crew hatte sich wie auch wir sicher ein besseres Ergebnis erhofft. Wir hoffen nun auf einen starken EM-Auftritt der Mannschaft Hahlbrock."

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