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Fünf Athleten gedopt

SID
Lin Zhang holte 2008 Olympia-Silber über 400m Freistil in seiner Heimatstadt Peking
© Getty

Am Rande der chinesischen Schwimm-Meisterschaften sind erneut Fälle von Sportlern bekannt geworden, die gedopt haben. Fünf der sieben Fälle wurden bereits von der FINA bestätigt.

Chinas Schwimmsport wird erneut von Doping-Fällen erschüttert. Am Rande der nationalen Meisterschaften in Shaoxing gab Hua Li als Direktor der Verwaltung des Chinesischen Schwimm-Verbandes gegenüber der Nachrichtenagentur Xinhua sieben Dopingfälle mit Clenbuterol für das vergangene Jahr bekannt.

Fünf davon, die allesamt international unbekannt sind, wurden inzwischen vom Weltverband FINA bestätigt. Zudem wurde das Quintett von seinem nationalen Verband für zwei Jahre gesperrt.

Die Trainer der fünf Athleten erhielten Sperren von einem und zwei Jahren.

Umfangreiche Dopingkontollen?

Insgesamt wurden nach Aussage von Hua Li im vergangenen Jahr im Schwimmen im Reich der Mitte 1566 nationale Doping-Kontrollen durchgeführt, davon waren 1095 unangekündigte Trainingskontrollen.

Dazu kamen weitere 99 Kontrollen durch die FINA und die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA).

Ohne Doping und trotzdem schnell

Bei den Meisterschaften in Shaoxing sorgte bislang Lin Zhang für die besten Leistungen. Der Silbermedaillengewinner von Peking über 400m Freistil siegte über diese Distanz mit 3:42,63 Minuten und setzte sich damit an die Spitze der Weltbestenliste.

Über 200m Freistil siegte er mit neuem Landesrekord von 1:45,83 Minuten.

Die ehemalige Weltrekordhalterin über 100m Brust, Hui Qi, entschied diese Strecke in 1:06,85 Minuten für sich und verfehlte ihren eigenen Landesrekord von 2004 nur um eine Hundertstelsekunden.

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