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Leichtathletik

Auch 1500m-Sieger Ramzi in Peking erwischt

SID
Rashid Ramzi aus Bahrain war bei seinem Olympiasieg über 1500m in Peking offenbar gedopt
© sid

Rashid Ramzi war offenbar bei seinem Olympiasieg über 1500m in Peking gedopt. Der Läufer aus Bahrain wurde bei den Nachkontrollen positiv auf CERA getestet.

Neben dem früheren Gerolsteiner-Radprofi Davide Rebellin ist bei Nachkontrollen der Dopingproben der Olympischen Spiele in Peking auch 1500-m-Olympiasieger Rashid Ramzi aus Bahrain positiv auf das EPO-Präparat CERA getestet worden.

Dies gab das Nationale Olympische Komitee des Königreichs am Mittwoch bekannt. Den Fall Rebellin hatte bereits zuvor Italiens Nationales Olympisches Komitee CONI bestätigt.

Positive Resultate bei sechs Sportlern

Davide Rebellin und Rashid Ramzi gehören zu den sechs Sportlern, bei denen in Nachtests sieben positive Resultate festgestellt worden waren. Dies hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstag mitgeteilt. In allen Fällen wurde CERA nachgewiesen.

Der Leichtathletik-Doppel-Weltmeister von 2005, Rashid Ramzi ist gebürtiger Marokkaner. Der 28-Jährige startet seit 2002 für Bahrain, nachdem er gemeinsam mit drei Landsleuten sein Heimatland verlassen hatte.

847 Dopingproben auf CERA

Davide Rebellin hatte in Peking die Silbermedaille im Straßenrennen gewonnen. Der 37 Jahre alte Italiener war von 2002 bis 2008 für das Team Gerolsteiner gefahren und gehörte zu den Leistungsträgern im Team.

Am Mittwoch vergangener Woche hatte Rebellin, der inzwischen für das italienische Serramenti-Team fährt, den Fleche Wallonne gewonnen und anschließend bei Lüttich-Bastogne-Lüttich den zweiten Platz belegt.

Das IOC hatte 847 Dopingproben auf CERA und 101 auf Insulin nachkontrolliert. Insgesamt gab es bei den Sommerspielen zehn Dopingfälle bei Athleten, hinzu kamen bei den Reiterspielen in Hongkong sechs Medikationsfälle bei Pferden.

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