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DSV: Diskussion über Athletenvereinbarung

SID

Düsseldorf - Die Diskussion zwischen dem Deutschen Schwimm- Verband (DSV) und den Olympia-Startern über die Athletenvereinbarung geht in ihre entscheidende Phase.

An diesem Wochenende wird DSV- Präsidentin Christa Thiel (Wiesbaden) beim internationalen Meeting in Monte Carlo das Gespräch mit den deutschen Spitzenschwimmern suchen, die mit Ausnahme der Olympia-Dritten Anne Poleska (Krefeld) alle am Start sein werden.

Ein DSV-Sprecher bestätigte, dass sich Thiel mit den Athleten treffen werde. Dabei handele es sich "um eine Routinegeschichte", hieß es.

Forderung nach freier Anzug-Wahl

Aus dem Kreis der Schwimmer verlautete, dass bislang noch kein Olympia-Starter die geforderte Unterschrift unter die Athletenvereinbarung geleistet hat. Diskussionsbedarf besteht vor allem beim Thema Schwimm-Anzug.

Der DSV ist vertraglich an seinen Ausrüster und Sponsor adidas gebunden. Doch fast alle Weltrekorde des Olympia-Jahres wurden in Produkten des australischen Herstellers Speedo erzielt.

Ein Teil der deutschen Schwimmer sieht hierin einen Wettbewerbsnachteil und forderte schon bei den nationalen Titelkämpfen im April in Berlin die Freigabe der Anzug-Wahl.

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