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Thätner auf dem Weg der Besserung

SID

Tampere - Der deutsche Ringer Markus Thätner befindet sich nach seiner schweren Beinverletzung bei den Europameisterschaften im finnischen Tampere auf dem Weg der Besserung.

Bis Ende dieser Woche muss der Frankfurter noch in der Universitätsklinik von Tampere bleiben. "Es wird aber auch nach Wegen gesucht, mich eher nach Deutschland zu transportieren, dass allerdings muss dann wohl im Liegen geschehen", sagte Thätner.

Im Kampf gegen Plamen Petrov (Bulgarien) hatte der DRB-Ringer einen Schlag auf die linke Wade erhalten. Nach dem Duell wurde Thätner von Krämpfen geplagt, auch Masseur Günter Reiland bekam die Verhärtungen nicht weg und riet ihm zu einer Vorstellung im Krankenhaus.

"Im schlimmsten Fall: Amputation" 

Dort wurde das Compartment-Syndrom diagnostiziert. Dabei beginnt ein Muskel zu bluten. Das Blut kann nicht abtransportiert werden und klemmt Gefäße und Nerven ab.

"Das kann im schlimmsten Fall zu einer Amputation führen", sagte der deutsche FILA-Arzt Eckard Dietzemann, der froh war, dass die Art der Verletzung früh genug erkannt wurde. Bereits am Tag nach dem Kampf war Thätner in der Universitätsklinik notoperiert werden.

Die Olympischen Spiele in Peking wird der 23-jährige Student wohl abschreiben können, denn selbst zum zweiten Qualifikationsturnier, Ende Mai in Novi Sad (Serbien) dürfte die Verletzung nicht ausgeheilt sein. "Ich muss erst einmal sehen, wie das nun weiter geht", sagte Thätner.

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