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Griechenland hart gegen Dopingsünder

SID

Athen - Die griechische Regierung will nach dem Skandal um den nationalen Gewichtheber-Verband härter gegen Dopingsünder vorgehen. Nach einem neuen Gesetz, das zur Zeit vorbereitet wird, sollen die bislang als Delikte geltenden Doping-Fälle als kriminelle Taten eingestuft werden.

Dies teilte der griechische Kulturminister Michalis Liapis nach einem Treffen mit Premier Kostas Karamanlis in Athen mit. "Wir werden den griechischen Sport sanieren und alle Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen", sagte der Minister weiter.

Sechs Frauen und fünf Männer der griechischen Gewichtheber-Nationalmannschaft waren der Einnahme verbotener Substanzen überführt worden. Daraufhin wurde Cheftrainer Iakovou in der vergangenen Woche suspendiert. Der Verband und die Athleten verzichteten auf eine Öffnung der B-Probe. In den kommenden 15 Tagen will die griechische Sportführung über die Bestrafung entscheiden.

Auch ein Verzicht auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking gilt nicht als ausgeschlossen. Weiter unklar ist, welche Strafen der internationale Gewichtheberverband gegen die Griechen verhängen wird.

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