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EM: Goppold und Wedow gehen leer aus

SID

Lignano - Den deutschen Gewichtheberinnen ist am dritten Tag der Europameisterschaften im italienischen Lignano eine weitere Medaille versagt geblieben.

Nach dem Gewinn von Silber und Bronze durch die Görlitzerin Julia Rohde am Vortag gingen am 16. April Anett Goppold und Mandy Wedow in der Klasse bis 69 Kilogramm leer aus.

Die Eibauerin Goppold kam mit 205 (Reißen 91/Stoßen 114) Kilogramm auf Platz sechs, gefolgt von der Neuhardenbergerin Wedow, die die gleiche Last schaffte (94/111), aber 1160 Gramm schwerer war. Im Stoßen leistete sich Goppold einen Fehlversuch. Bei der EM im vergangenen Jahr hatte die 26 Jahre alte Krankenschwester drei Kilo mehr in die Wertung gebracht, war damit aber nur Siebte geworden.

Zweimal Gold für Armenien 

In der Klasse bis 63 Kilogramm kam Christin Ulrich aus Breitungen nicht über Platz 14 hinaus. Im Zweikampf bewältigte die 17 Jahre alte Jugend-Europameisterin, die in der B-Gruppe antrat, 181 (81/100) Kilogramm und blieb damit elf Kilo unter ihrer Bestleistung.

"Vom Leistungsvermögen hätte Christin viel mehr schaffen können. Aber sie war etwas übersteuert und hat technische Fehler gemacht", sagte Jürgen Lippmann, Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (BVDG). Von sechs Versuchen brachte Ulrich nur zwei gültige in die Wertung.

Gleich zwei Goldmedaillen im Zweikampf feierten die Athletinnen aus Armenien. Zunächst verteidigte Melinel Dalusjan ihren Titel in der Klasse bis 63 Kilogramm erfolgreich. Die 19-Jährige schaffte 235 (107/128) Kilogramm. In der nächsthöheren Kategorie bis 69 Kilo wurde Dalusjans Landsfrau Nasik Awdaljan mit 242 (106/136) Kilogramm Europameisterin.

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