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Handball

HSV Hamburg gewinnt Spitzenspiel

SID
hamburg, nordhorn, hsv
© Getty

Hamburg - Die norddeutschen Handball-Vereine marschieren an der Bundesliga-Tabellenspitze im Gleichschritt vorweg. Der HSV Hamburg bezwang im Spitzenspiel die HSG Nordhorn mit 30:26 (13:9).

Tabellenführer bleibt aber die punktgleiche SG Flensburg-Handewitt (27:5 Zähler), die den Rhein-Neckar Löwen beim 36:28 (16:13) keine Punkte überließ. Auf Tuchfühlung (26:6) zu den beiden Nordrivalen bleibt der THW Kiel dank des 28:24 (18:11) gegen Frisch Auf Göppingen.

Der HSV Hamburg leistete nach dem Punktverlust gegen die HSG Wetzlar (33:33) Wiedergutmachung. Die Mannschaft von Martin Schwalb setzte sich im Spitzenspiel vom Wochenende in der ausverkauften Color-Line-Arena vor 12.720 Zuschauern gegen die HSG Nordhorn durch.

Die Gäste aus der Grafschaft Bentheim fanden gegen die aggressive 3:3-Abwehr des HSV kein probates Mittel. Dies zwang die HSG zu Würfen aus der Distanz, die Nationaltorwart Jogi Bitter mit 18 Paraden meist sicher parierte.

Polnische Löwen ohne große Wirkung

Die Spitzenposition behielt unterdessen die Mannschaft von Trainer Kent-Harry Andersson. Daran konnten auch die beiden polnischen Nationalspieler Grzegorz Tkaczyk und Karol Bielecki nichts ändern, die nach ihrem Wechsel vom SC Magdeburg zu den Rhein-Neckar Löwen in der Woche erstmals für ihren neuen Verein auf dem Parkett standen.

Während die Löwen fast die gesamte Spielzeit einem Rückstand hinterherliefen, stellte für Flensburg allen voran Lars Christiansen mit neun Treffern und Blazenko Lackovic mit sieben Toren die Weichen auf Sieg.

Göppingen hält nicht lange mit

Der THW Kiel wahrte durch seinen ungefährdeten Erfolg den Anschluss zu den norddeutschen Konkurrenten. Göppingen war nur in der Anfangsviertelstunde zumindest zahlenmäßig annähernd ebenbürtig (7:6), musste dann allerdings die Klasse auf der Gegenseite anerkennen.

Im Kellerduell feierte die TuS Nettelstedt-Lübbecke gegen GWD Minden einen überraschend deutlichen 33:25-Erfolg (16:8). Dadurch zog Lübbecke nach Punkten mit den auswärts weiterhin sieglosen Mindenern gleich (7:25), blieb aber auf einem Abstiegsplatz.

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