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Spitzengespräch ohne neue Erkenntnisse

SID

New York/Boston - Ein mit Spannung erwartetes Treffen zwischen dem Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), Dick Pound, und dem Gründer und ehemaligen Chef des Balco-Doping-Labors, Victor Conte, ist in New York offenbar ohne neue Erkenntnisse geblieben.

Beide Seiten sprachen nach der zweistündigen Zusammenkunft von einem offenen Dialog, bei dem jedoch keine speziellen Fälle oder Namen von möglichen Dopingsündern genannt worden seien.

Conte, der bis zur Aufdeckung des Balco-Skandals 2003 jahrelang US-Spitzensportler wie die zuletzt geständige Sprinterin Marion Jones mit Steroiden versorgte, hatte laut britischen und amerikanischen Medienberichten einen Tag zuvor noch in einer E-Mail angekündigt, im Gespräch mit Pound detaillierte Informationen "über zügelloses Doping im Spitzensport" präsentieren zu wollen.

Trotz der kriminellen Vergangenheit Contes bezeichnete Pound diesen als glaubwürdig. Conte hatte Schlupflöcher im Dopingsystem aufgezeigt und Pound gezielte Schritte empfohlen, um die Effektivität der Kontrollen zu verbessern.

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