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Radsport

Unstimmigkeit über Kontroll-Instanz bei Tour

SID

Paris - Die französische Anti-Doping-Agentur (AFLD) will anstelle des Radsport-Weltverbandes UCI künftig die Doping-Tests bei der Tour de France durchführen.

"Ich könnte mir vorstellen, dass wir die Anti-Doping-Kontrollen bei der nächsten Tour de France übernehmen. Wir wären dazu bereit", sagte AFLD-Präsident Pierre Bordry auf dem Anti-Doping-Gipfel des Radsports in Paris.

UCI-Chef Pat McQuaid nahm diesen Vorschlag mit Skepsis zur Kenntnis. "Für die französische Anti-Doping-Agentur dürfte es nicht einfach werden, Fahrer anderer Nationalitäten bereits im Vorfeld der Tour zu kontrollieren", entgegnete der Ire.

Während der WM in Stuttgart hatte die UCI Ende September bekannt gegeben, dass die drei großen Länder-Rundfahrten im kommenden Jahr nicht mehr zum ProTour-Wettbewerb unter dem Dach des Weltverbandes zählen. Nun firmiert die Tour - wie die Vuelta und der Giro d'Italia - als nationaler Radsport-Klassiker. "Für Doping-Kontrollen bei nationalen Veranstaltungen sind wir verantwortlich", betonte Bordry.

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