Handball

Handball - EHF-Cup: Füchse Berlin patzen bei BM Logrona la Rioja

SID
Berlin hat im EHF-Cup eine Niederlage kassiert.

Die Füchse Berlin haben sich nach ihrem Patzer in der Handball-Bundesliga auch auf europäischer Bühne einen Ausrutscher geleistet. Der Hauptstadtklub unterlag beim bis dato sieglosen spanischen Vertreter BM Logrona la Rioja in der Gruppenphase mit 25:26 (11:13).

Nach nur drei Punkten aus drei Spielen muss der Vorjahresfinalist bereits früh um seinen Traum von der Teilnahme am Final Four in eigener Halle bangen.

Bester Berliner Werfer war in Abwesenheit der verletzten Nationalspieler Paul Drux und Fabian Wiede der dänische Rückraumspieler Jacob Holm mit acht Treffern.

Die Füchse liefen zwei Tage nach der überraschenden Pleite gegen GWD Minden (25:30) im Norden Spaniens von Beginn an einem Rückstand hinterher und kamen trotz einer starken Schlussphase nicht mehr zum Ausgleich. Starneuzugang Dainis Kristopans ist im EHF-Cup nicht spielberechtigt.

Kiel verliert in der Champions League

Der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat derweil in der Champions League sein bedeutungsloses vorletztes Gruppenspiel verloren. Die Mannschaft von Trainer Filip Jicha unterlag beim bereits ausgeschiedenen weißrussischen Vertreter Meschkow Brest mit 30:33 (13:16) und kassierte im 13. Spiel die zweite Niederlage im laufenden Wettbewerb.

Der THW hatte bereits in der Vorwoche zwei Spieltage vor dem Ende der Gruppenhase den ersten Tabellenplatz klargemacht und darf damit als erste deutsche Mannschaft das Achtelfinale überspringen. Bester Werfer der Kieler, bei denen Jicha munter durchwechselte und seinen Leistungsträgern einige Verschnaufpausen gönnte, war der schwedische Rückraumspieler Lukas Nilsson mit acht Treffern. Auf der Gegenseite war Mikita Wailupau mit elf Toren nicht zu stoppen.

Zum Vorrundenabschluss muss der Bundesliga-Tabellenführer am 29. Februar beim polnischen Vertreter KS Kielce antreten. In der Königsklasse ernst wird es für die Zebras erst wieder Ende April, wenn die Viertelfinal-Hinspiele stattfinden.

Das große Ziel des dreimaligen Champions-League-Siegers ist das Final Four in Köln (30./31. Mai), das in den vergangenen drei Jahren ohne deutschen Teilnehmer über die Bühne ging. Zuletzt hatten die Spitzenmannschaften der Bundesliga international den Anschluss an die absolute Spitze verloren, 2014 gelang der SG Flensburg-Handewitt im Finale gegen den THW der letzte große Coup.

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